»Man kann nicht NICHT kommunizieren« (PDF)
Die systemische Gruppentherapie wird in einen geschichtlichen Kontext gestellt und mit den Grundannahmen wie Konstruktivismus, Autopoiese, Kybernetik 2. Ordnung und Synergetik in Verbindung gebracht. Symptome werden als ein Ausdruck von nicht gelingenden Kommunikationsund Interaktionsmustern innerhalb eines (Familien-)Systems gesehen. Weitere unterschiedsbildende Annahmen wie der Zusammenhang des Erlebens mit dem jeweiligen Kontext, die besondere Bedeutung der Sprache (verbal ... [ mehr ]
Psychodrama und Gruppenanalyse - Szenisches Denken im Dialog (PDF)
Der Beitrag untersucht, wie sich Psychodrama und Gruppenanalyse gegenseitig bereichern können. Er zeigt, wie das Psychodrama Gruppe als lebendigen Handlungsraum versteht, in dem Menschen ihre Beziehungen und Konflikte handelnd erforschen und verändern. Zentrale Konzepte wie Szene, Rollenarbeit und Begegnung werden vorgestellt und anschließend mit gruppenanalytischen Ideen in Beziehung gesetzt. Dabei wird deutlich, dass beide Ansätze die Gruppe als Raum ... [ mehr ]
»Und ich habe immer gedacht, wenn ich Guatemala überlebe, dann kann mir eigentlich in der Supervision nicht mehr viel passieren« (PDF)
In dem Interview erläutert Elisabeth Rohr, welche Motivlagen dazu führten, dass man sich Anfang der 1980er Jahre, als die Gruppenanalyse in Deutschland kaum bekannt war, für dieses Verfahren interessierte. Es war wohl insbesondere ein zu dieser Zeit sehr gruppenaffiner Kontext, der vor allem im psychosozialen, aber auch im geisteswissenschaftlichen Bereich »die Gruppe« und damit gruppale Kontexte als etwas sehr Fortschrittliches und Erstrebenswertes ... [ mehr ]
Essentials der Gruppenanalyse (PDF)
In dem folgenden Beitrag werden einige der zentralen Wesensmerkmale der Gruppenanalyse dargestellt und erläutert. Es geht hierbei um eine Fokussierung auf jene Aspekte der Gruppenanalyse, die als Alleinstellungsmerkmale das Besondere von Theorie und Methode dieses psychotherapeutischen Verfahrens ausmachen. Anliegen ist es somit, einen knapp gefassten Überblick zu liefern, der nicht den Anspruch von Vollständigkeit beinhaltet, aber darüber informiert, was ... [ mehr ]
Was denken die »Nachbarn«? (PDF)
Der vorliegende Text untersucht die Dynamik der »Nachbarschafts-Mentalität« im Wandel der Zeit und ihre Relevanz für gesellschaftliche und therapeutische Prozesse. Historisch betrachtet diente die Frage »Was denken die Nachbarn?« im Nachkriegsdeutschland als primärer psychologischer Regulator, um kollektive Traumata und Schuld durch soziale Konformität zu verdrängen. Diese Mentalität, die eine Störung der Gruppenmatrix ... [ mehr ]
Editorial (PDF)
gruppenanalyse 1/2026: Gruppenanalyse und was denken die Nachbarn? (PDF)
In diesem Heft geht es um einen konstruktiven Dialog zwischen Gruppenanalyse, Gruppendynamik, Psychodrama und systemischer Gruppentherapie sowie um die Arbeit mit großen Gruppen in Unternehmen und Institutionen. Zudem stellen Gruppenanalytiker:innen ihre Arbeit in unterschiedlichen, innovativen Settings vor. Es ist eine spannende, anregende und innovative, neue Ausgabe der gruppenanalyse entstanden. [ mehr ]
gruppenanalyse 1/2026: Gruppenanalyse und was denken die Nachbarn?
In diesem Heft geht es um einen konstruktiven Dialog zwischen Gruppenanalyse, Gruppendynamik, Psychodrama und systemischer Gruppentherapie sowie um die Arbeit mit großen Gruppen in Unternehmen und Institutionen. Zudem stellen Gruppenanalytiker:innen ihre Arbeit in unterschiedlichen, innovativen Settings vor. Es ist eine spannende, anregende und innovative, neue Ausgabe der gruppenanalyse entstanden. [ mehr ]
Mediation im palliativen Kontext (PDF)
Findet am Lebensende ein Konflikt statt, den alle Beteiligten lösen möchten, werden Betroffene ihre Bereitschaft zur Befriedung aus dem Blickwinkel der eigenen Endlichkeit gestalten. Darin unterscheidet sich eine solche Mediation wesentlich von anderen. Menschen, die bei der Lösung dieser Konflikte helfen wollen – oft Mediator*innen –, müssen sich damit intensiv auseinandersetzen. Nur so können sie einen angemessenen, würdigen Mediationsprozess gestalten. Klaus-Dieter Neander widmet sich der psychischen Situation derer, die in einer palliativen Versorgung sind, und greift u.a. auf Ideen der originären Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor E. Frankl zurück. [ mehr ]
Mediation im palliativen Kontext
Findet am Lebensende ein Konflikt statt, den alle Beteiligten lösen möchten, werden Betroffene ihre Bereitschaft zur Befriedung aus dem Blickwinkel der eigenen Endlichkeit gestalten. Darin unterscheidet sich eine solche Mediation wesentlich von anderen. Menschen, die bei der Lösung dieser Konflikte helfen wollen – oft Mediator*innen –, müssen sich damit intensiv auseinandersetzen. Nur so können sie einen angemessenen, würdigen Mediationsprozess gestalten. Klaus-Dieter Neander widmet sich der psychischen Situation derer, die in einer palliativen Versorgung sind, und greift u.a. auf Ideen der originären Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor E. Frankl zurück. [ mehr ]
Psychologie der Pränatalen Entwicklung
In einer inter- und transdisziplinären Herangehensweise thematisiert Klaus Evertz die bio-psycho-sozialen Zusammenhänge sowie historischen und kulturellen Aspekte der neuen Wissenschaftsdisziplin der pränatalen Psychologie. [ mehr ]
Moralischer Fortschritt
Johannes Drerup setzt grassierenden negativen Geschichts- und Zukunftsbildern etwas entgegen: Wir brauchen die Idee des Fortschritts und seiner Möglichkeit, um künftigen Generationen ein angemessenes Bild von Geschichte und demokratisch gestaltbaren Zukünften vermitteln zu können. [ mehr ]
Verzeihen (PDF)
Joachim Küchenhoff legt die psychosoziale Kraft einer gesellschaftspolitischen und persönlichen »Verzeihensarbeit« frei, die unverzichtbar ist, um mit Scham, Schuld und Schuldgefühlen umzugehen, Verluste und Enttäuschungen ohne Ressentiment und ausgelebte Rachewünsche zu verarbeiten und sich aus Opferrollen befreien zu können. [ mehr ]
Verzeihen
Joachim Küchenhoff legt die psychosoziale Kraft einer gesellschaftspolitischen und persönlichen »Verzeihensarbeit« frei, die unverzichtbar ist, um mit Scham, Schuld und Schuldgefühlen umzugehen, Verluste und Enttäuschungen ohne Ressentiment und ausgelebte Rachewünsche zu verarbeiten und sich aus Opferrollen befreien zu können. [ mehr ]
Narzisstische Depression
Lukas Zabel untersucht die narzisstische Depression systematisch aus der Doppelperspektive von Psychiatrie und Psychoanalyse. Er legt ein breites und ganzheitliches Verständnis der Konzepte Narzissmus und Depression dar und verortet die narzisstische Depression aus psychiatrischer Perspektive als Ausdruck narzisstischer Vulnerabilität; aus psychoanalytischer Sicht erweist sie sich als eine von vier Verbindungsformen von Depression und Narzissmus, bei der die Depression Ausdruck eines pathologischen Narzissmus ist, wie er von Otto F. Kernberg und Heinz Kohut erstmalig beschrieben worden ist. [ mehr ]
Farbe und Affekt in Psychoanalyse und abstrakter Malerei
Unter dem titelgebenden Leitthema Farbe und Affekt betrachtet Petra Christian-Widmaier Werke der abstrakten farbigen Malerei der (Post-)Moderne aus psychoanalytischer Perspektive. Seien es Josef Albers’ affektiv grundierte Malerei, Mark Rothkos affektiv gesättigte Farbfeldmalerei oder Ricardo Saros affektiv aufgeladene, verkörperte Farben – in ihrer Studie vermittelt die Autorin zwischen Kunst und aktuellen Affekttheorien in der Psychoanalyse. In einem sich anschließenden methodischen Teil arbeitet sie zentrale Maximen für die kunstpsychoanalytische Betrachtung abstrakter farbiger Bilder heraus, die sie auch unmittelbar zur Anwendung bringt. [ mehr ]
Der Zorn des Kunstfälschers und das Zittern der Kritik (PDF)
In essayistischen Streifzügen führt Ettl in das spannungsreiche Seelenleben des Fälschers ein, das beherrscht ist von einer biografisch geprägten Angst. Die enge psychodynamische Beziehung zwischen Kunstfälscher, Expertise und Kunstbetrieb hält dabei fortwährend ein vulnerables narzisstisches Regulationssystem unter Spannung, das zwischen Größe und Minderwertigkeit oszilliert. [ mehr ]
Der Zorn des Kunstfälschers und das Zittern der Kritik
In essayistischen Streifzügen führt Ettl in das spannungsreiche Seelenleben des Fälschers ein, das beherrscht ist von einer biografisch geprägten Angst. Die enge psychodynamische Beziehung zwischen Kunstfälscher, Expertise und Kunstbetrieb hält dabei fortwährend ein vulnerables narzisstisches Regulationssystem unter Spannung, das zwischen Größe und Minderwertigkeit oszilliert. [ mehr ]
Online-Dating als Rückzugsort (PDF)
Online-Dating ist heute die meistgewählte Form der PartnerInnensuche. Der Erfolg dieser Formate spricht zum einen für eine erfolgreiche Findung, kann aber auch auf ein gesellschaftlich sich verbreitendes Bedürfnis verweisen, hier einen virtuellen Raum zu finden, in dem man ungestört von der Realität ist. Dies wird in Vignetten exemplifiziert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Mechanismen, die wirksam werden in virtuellen Begegnungen und in einem ... [ mehr ]
Über die Bedrohtheit scheinbar gesicherten therapeutischen Wissens (PDF)
Wechselwirkungen zwischen Psychotherapie und Partnerschaft (PDF)
Die Literatur über Wechselwirkungen zwischen Psychotherapie und Partnerschaft zeigt, daß sowohl günstige als auch ungünstige Beeinflussungsmöglichkeiten bestehen. Aus diesem Grunde werden in der vorliegenden Arbeit Merkmale diskutiert, die hilfreich sein können, frühzeitig Bedingungen zu erkennen, die zu ungünstigen Wechselwirkungen führen können. In den Fällen ungünstiger Wechselwirkungen wird die Einbeziehung des ... [ mehr ]
Möglichkeiten und Grenzen familientherapeutischer Interventionen in einer kinderund jugendpsychiatrischen Tagesklinik - eine Fallstudie (PDF)
Die Autorin beschreibt anhand eines Fallbeispiels die häufig vorzufindenden Bedingungen und Strukturen von familientherapeutischer Arbeit im Setting einer Tagesklinik, welche in der Regel nicht die Familiendynamik und deren Wirkung auf die Symptomatik in den Fokus nehmen. Die Aufnahme versetzt oft das gesamte Familiensystem in Alarmbereitschaft, weshalb familientherapeutische Gespräche für die Familien häufig mit hoher Abwehr, aber auch mit einem gewissen ... [ mehr ]