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Zeitschrift: Trauma Kultur Gesellschaft
ISSN: 2752-2121
106 Seiten, Broschur, 165 x 240 mm
Bestell-Nr.: 8556
Leseprobe »Trauma – Kultur – Gesellschaft«
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Pia Andreatta, Ursula Gast, Reinhold Görling, Ines Gottschalk, Christian Gudehus, Andreas Hamburger, Jürgen Straub, Annette Streeck-Fischer, Wolfgang Wöller & David Zimmermann (Hg.)

Trauma Kultur Gesellschaft 3/2026: Organisierte Gewalt

4. Jahrgang, 2026, Heft 3
21,40 €
Produkt Verfügbarkeitsdatum: 01.10.2026
Organisierte Gewalt gehört zu den komplexesten gesellschaftlichen Herausforderungen und fordert verschiedenste Bereiche gleichermaßen heraus: Gefragt sind Politiker*innen ebenso wie Fachkräfte aus der Kriminologie, Justiz, Soziologie – und auch soziale Fachkräfte und Psychotherapeut*innen, die mit Betroffenen und deren schwerwiegenden Traumafolgen konfrontiert sind. Zugleich haben Fachkräfte häufig mit begrenzter Evidenz, diagnostischen Herausforderungen und unzureichenden Versorgungsstrukturen zu tun. Die wenigen, aber eindrucksvollen Forschungsergebnisse lassen keinen Zweifel an einer bemerkenswerten quantitativen Unterrepräsentation in der medialen Darstellung und wissenschaftlichen Aufarbeitung organisierter Missbrauchsfälle.
Trauma Kultur Gesellschaft
ist eine interdisziplinäre Zeitschrift für Psychotraumatologie. Sie wird von eng kooperierenden Fachleuten aus der Medizin, Psychologie und Psychoanalyse, aus den Sozial- und Kulturwissenschaften sowie der Philosophie herausgegeben. In einem breiten Spektrum an Themen geht es stets um schwere seelische Verletzungen, an denen Menschen langfristig, oft lebenslang leiden. Dabei werden nicht nur individuelle Schicksale beleuchtet und das Erleben der verwundeten Personen untersucht, sondern auch medizinische, psychodynamische und -therapeutische Behandlungsmöglichkeiten erörtert sowie die gesellschaftliche Bedeutung und der kulturelle Umgang mit Traumata erforscht.