Männlichkeitsnormen als Implementationsbarriere für Mobbingund Gewaltprävention in Schulen (PDF)
Methoden des Sozial-Emotionalen Lernens (SEL) gelten als wichtige Bestandteile der schulischen Gewaltund Mobbingprävention, können jedoch bei bestimmten Gruppendynamiken in Schulklassen auf Implementationsprobleme stoßen. Der vorliegende theoretische Beitrag argumentiert, dass Männlichkeitsnormen, die Gewalt als Mittel zur Erlangung von Anerkennung, Macht und Status in der Peergruppe befürworten, eine bislang unzureichend berücksichtigte ... [ mehr ]
Editorial (PDF)
Wir sind individuelle, hilfreiche Narren in Organisationen! (PDF)
»Wir irren uns empor« (Gerhard Vollmer) (PDF)
Der Beitrag beschäftigt sich mit den Herausforderungen für die Gutachter*innen im Aufnahmeverfahren der DGSv für Berater*innen, die keine von der DGSv zertifzierte Supervisionsweiterbildung absolviert haben. Dabei soll verdeutlicht werden, wie eine alleinige Orientierung an den Standards der DGSv für dieses Verfahren nicht ausreicht, um eine Empfehlung für den Vorstand für oder gegen eine Aufnahme auszusprechen.
Abstract:
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Passung als Qualitätskriterium in der Supervision (PDF)
»Hardly art - Hardly garbage« (PDF)
Basierend auf den Erfahrungen in der Ombudsarbeit empfehlen die Autor*innen, »Kunstgriffe« in der Supervision transparent zu machen, anzukündigen, gemeinsam zu reflektieren und sich der eigenen Macht als Supervisor*in unbedingt bewusst und sensibel zu sein.
Abstract:
Based on their experience in ombudsman work, the authors recommend making »tactics« in supervision transparent, announcing them in advance, reflecting on them together, and ... [ mehr ]
Woran glauben? (PDF)
Das Selbstund Weltverständnis des Supervisors bildet ein grundlegendes Fundament für professionelle Beratung. Der Autor entwickelt drei Positionen zum Umgang mit der persönlichen Haltung in der Supervision und plädiert für »selektive Authentizität«, bei der eigene Überzeugungen transparent gemacht werden. Anhand der exemplarischen Perspektiven Krieg, Angst, Moral, Sinn und Glauben konkretisiert er sein persönliches Selbstund ... [ mehr ]
Hoffnung ohne Heilsversprechen (PDF)
Der Beitrag analysiert den Coaching-Boom vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Verunsicherung und zeigt, warum unseriöse Angebote trotz vereinfachender Deutungen und weitreichender Versprechen hohe Anziehungskraft entfalten. Ihre Wirksamkeit beruht weniger auf fachlicher Qualität als auf der gezielten Bearbeitung normativer Unsicherheit durch emotionale Ansprache und identitätsbezogene Positionierungsangebote. Daraus leiten die Autoren normative ... [ mehr ]
»Gegrüßet seist Du Maria …« (PDF)
Der Beitrag beschreibt eine prägende Situation aus einer Gruppensupervision mit ehrenamtlichen Hospizbegleiter:innen und eines katholischen Wohlfahrtsverbandes. Nachdem eine Teilnehmerin von der schweren Erkrankung ihrer Mutter berichtete, reagierte die Gruppe auf die spontane Initiative einer Supervisandin mit dem gemeinsamen Gebet »Gegrüßet seist Du Maria«. Durch dieses Vorgehen verlor ich in der Eingangssituation kurzzeitig die Prozessführung, ... [ mehr ]
System - Kunst - Fehler (PDF)
Behandlungsfehler im Gesundheitssystem werden häufig als Kunstfehler bezeichnet. Gesundheit und Heilkunst sind schon historisch mit religiösen, moralischen, ethischen, kulturellen und politischen Einstellungen unterlegt. Aus einem Rückblick auf Systeme und Systemwechsel in den letzten 200 Jahren wird die Entwicklung hin zur modernen, hochtechnisierten Medizin gezeichnet, die immer mehr den Anspruch ganzheitlicher Fürsorge verliert und durch die Maxime des ... [ mehr ]
Welche Qualität für wen? (PDF)
Supervision und Coaching erfordern im Diskurs über »gute« Qualität nachvollziehbare berufliche Standards und Qualitätskriterien, um die Wirkung und den Erfolg der Supervision nachweisbar zu machen. Supervisor*innen und Coaches müssen sich mit Qualitätsaspekten auseinandersetzen, die sowohl für Klient*innen und Kund*innen als auch für Kolleg*innen im beruflichen Umfeld relevant sind. Qualität erfordert eine kontinuierliche ... [ mehr ]
Qualität - Standards sind nicht alles (PDF)
Die Gründung der DGSv ist mit der Entwicklung und dem Setzen von Standards für die Qualifizierung zum*zur Supervisor*in verbunden. Die Qualität der Qualifizierungen bietet eine gute Grundlage für den Start in die Praxis der Supervision. Die Qualität praktizierter Supervision, so die Behauptung, liegt jenseits von Standards. Das wird in Bezug auf den Gegenstand von Supervision und auf berufliche Herausforderungen von Supervisand*innen hin ... [ mehr ]