Potenziale der Gewaltfreien Kommunikation

Verständnis aufbauen und Beziehungen stärken

Klaus-Dieter Neander analysiert und vergleicht Rosenbergs vier Schritte der Gewaltfreien Kommunikation mit ausgewählten Kommunikationsmodellen. Er benennt dabei die persönliche Bereitschaft als wichtigen Motivator für einen gelingenden und tiefgreifenden Austausch zwischen Gesprächsteilnehmer*innen. In seiner Analyse bietet er umfangreiche Hilfen zur Öffnung des Dialogs. [ mehr ]

Journal für Psychologie 2/2025: Psychosoziale Perspektiven auf Bild und Bildlichkeit

33. Jahrgang, Heft 2/2025

Ausgabe 2/2025 des Journal für Psychologie befasst sich mit der Bildlichkeit und ihrer Bedeutung für die sozial-, kultur- und geisteswissenschaftliche Psychologie sowie benachbarte Disziplinen. Die Beiträge klären grundlagentheoretische Fragen, präsentieren empirische Analysen mit bewährten Methoden, entwickeln methodische Zugänge weiter und geben Einblicke in Forschungspraxen, die dazu einladen, diese weiter zu erproben.
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Das Ende der Menschenrechte

Leben oder Tod an Europas Grenzen

Wer darf zu uns kommen? Wer wird als illegal markiert? Wo verdichten sich Feindbilder? Heidrun Friese versteht derzeitige Migrationspolitiken als Teil eines Kriegsszenarios und zeigt deren innere Logik von Feindschaft und Todespolitik. Sie formuliert die existenzielle Frage nach der Universalität der Menschenrechte und plädiert für Verantwortung und Rechenschaftspflicht. [ mehr ]

Die Entdeckung der Mutterliebe

Die legendären Affenexperimente des Harry Harlow
32,62 €

Deborah Blum schildert das Leben des exzentrischen und umstrittenen Wissenschaftlers Harry Harlow, der mit seinen legendären, jedoch grausamen Affenexperimenten die Kraft der Mutterliebe bewies und so den Grundstein für die Bindungsforschung legte. [ mehr ]

Angela Schmidt-Bernhardt

Mitteilungen aus dem Institut (PDF)

In Erinnerung an Ingeborg Tzschaschel

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Jane Campbell, Susanna Keval & Johannes Wrege

»Für mich sind die Geschwisterbeziehungen die wichtigsten überhaupt« (PDF)

Die Autorin Jane Campbell im Gespräch mit Susanna Keval und Johannes Wrege

In diesem Interview beschreibt die Autorin und Gruppenanalytikerin Jane Campell die Entstehung ihres Romans Interpretations of Love, in dem eine Geschwisterbeziehung im Mittelpunkt der Handlung steht. Sie gibt uns einen Einblick in das Leben von Malcolm, einem der Geschwister und Hauptfigur des Romans, sowie in ihre Gedanken zu verschiedenen Qualitäten von Geschwisterbeziehungen im Allgemeinen. Abschließend formuliert Campbell eine eigene Theorie, warum ... [ mehr ]

Tillmann F. Kreuzer

Geschwister als blinder Fleck? (PDF)

Zur marginalen Rolle der Geschwisterbeziehung in der psychoanalytischen Theoriebildung

Im Beitrag werden erste Zugänge zum Themenfeld Geschwister angeboten und Bezüge zu den persönlichen Geschwisterbeziehungen früherer Psychoanalytiker:innen dargestellt. Anschließend wird einer theoretischen Entwicklung nachgegangen, bevor abschließend ein Blick auf die mentalisierungsbasierte Arbeit mit Gruppen im heilund sonder-pädagogischen Setting unter psychoanalytischen Gesichtspunkten eingegangen wird.

Abstract:
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Dieter Nitzgen

Familie und Kultur in der Gruppenanalyse von Foulkes (PDF)

Die Gruppe diesseits der Familie

Die Arbeit untersucht die Bedeutung(en) von Familie und Kultur im Werk von Foulkes. Sie umkreist seine Aussage, wonach »die Familie als ein Modell von höchster Wichtigkeit, das in allen Kulturen wiederkehrt, anzusehen ist; ihre Gesamtkonstellation jedoch von Kultur zu Kultur wechselt (und nicht umgekehrt)« (Foulkes, 1974, S. 121; Übers. modifiziert).

Abstract:
This article focuses on the different meaning(s) of family and culture in ... [ mehr ]

Earl Hopper

Prozesse der Sündenbockbildung und Geschwisterrivalität im Kontext der Grundannahme zum Verlust von Kohäsion: Aggregation/Massifikation/Vermassung (GA) VK:A/M4 (PDF)

Nachdem Hopper die Theorie des Kohäsionsverlustes vorgestellt hat, Aggregation/Massifikation als Vierte Grundannahme im unbewussten »Leben« traumatisierter sozialer Systeme, argumentiert er, dass die Massifikation als Verteidigung gegen die Vereinzelung (Aggregation) mit der Entwicklung von Fundamentalismus und Sündenbockdenken verbunden ist. Wenn der Fundamentalismus versagt, tritt das Sündenbockdenken in den Vordergrund. Sündenbockprozesse ... [ mehr ]

Val Parker

Die Geschwistermatrix (PDF)

Warum wir Geschwistern mehr Aufmerksamkeit schenken müssen

In diesem Text erläutert die Autorin anhand der Geschwistermatrix, wie Geschwisterbeziehungen unser Leben prägen und welche Auswirkungen sie auf unser privates, berufliches und soziales Leben haben. Sie illustriert ihre Erkenntnisse an zahlreichen Fallbeispielen und plädiert für eine Revision der gruppenanalytischen Ausbildung, indem sie eine stärkere Berücksichtigung der Geschwistermatrix in den Curricula fordert. Diese Revision erweitert sie auch ... [ mehr ]

Earl Hopper

Geschwisterbeziehungen - einleitende Gedanken (PDF)

Es gibt wenig Literatur zum Thema Geschwister, heute gibt es eine Vielfalt an Familienformen, Geschwister müssen nicht unbedingt biologisch verwandt sein. Eine Geschwistergruppe unterscheidet sich von einer Peer-Group oder einer Gruppe von Kolleg:innen. Die Anzahl der Geschwister in einer Familie variiert je nach Kultur und Gesellschaft und ist abhängig von der sozioökonomischen Situation. Die Erfahrungen mit Geschwistern sind die ersten Realitätserfahrungen, ... [ mehr ]

Stephan Gingelmaier, Renate Jorkowski, Martin Lüdemann, Ute Schaich, Johannes Wrege, Susanna Keval & Beatrice Kustor

Editorial (PDF)

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Institut für Gruppenanalyse Heidelberg e.V. (Hg.)

gruppenanalyse 2/2025: Geschwister - Beziehungen - Gruppenanalyse (PDF)

Zeitschrift für gruppenanalytische Psychotherapie, Beratung und Supervision | 35. Jahrgang, 2025, Heft 2

Es ist an der Zeit, dass es auch im deutschsprachigen Raum mehr Beschäftigung mit dem Thema Geschwister-Beziehungen und Gruppenanalyse gibt. Von daher widmet sich die Ausgabe 2/25 der gruppenanalyse auf kreative Weise neuen Ansätzen zum Thema Geschwister. Es schreiben vor allem Autor:innen aus dem angelsächsischen Raum wie Earl Hopper, der sich mit Rivalität und traumatischen ... [ mehr ]

Leo Freund

Aus der Verbandarbeit (PDF)

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Silke Schreiber-Barsch, Wiebke Curdt & Anette Richter-Boisen

MEIN.Profil (PDF)

Inklusionsorientierte Diagnostik von Lernverläufen an den Übergängen inklusiver Bildung

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Alicia Hanf, Susanne Weger-Wiens & Annika Wagner

Behindertenpädagogik in Hessen (PDF)

Schwerpunktthema: Inklusionsorientierte Diagnostik von Lernverläufen an Übergängen von Jugendlichen und Erwachsenen mit Lernschwierigkeiten

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Florian Grams

Die Würde des Menschen beginnt und endet nicht im Ideenhimmel der Philosophen (PDF)

Vom Kampf um die Menschenrechte

Menschenrechte gelten universal. Doch bedurfte es der UN-Behindertenrechtskonvention, um Menschen mit Behinderungen in den vollen Genuss der Menschenrechte zu bringen. Dieser Umstand wirft ein bezeichnendes Licht auf die Durchsetzung der Menschenrechte. Florian Grams zeichnet in seinem Aufsatz die Geschichte der Menschenrechte nach und zeigt dabei, dass sie erkämpft wurden, sich weiterentwickelten und deshalb auch ausgebaut werden können. Am Beispiel der demokratischen ... [ mehr ]

Julia Fischer

Partizipative Deinstitutionalisierung durch bedarfsorientierte Wohnberatung (PDF)

Dieser Beitrag befasst sich mit der Bedeutung bedarfsorientierter sowie personenzentrierter Wohnberatung für Menschen mit (kognitiven) Beeinträchtigungen und betont die Relevanz einer selbstbestimmten und unabhängigen Lebensführung, wie sie in der UN-Behindertenrechtskonvention verankert ist. Dabei werden die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Notwendigkeit, Wohnberatungsprozesse an den individuellen Bedürfnissen der Betroffenen auszurichten ... [ mehr ]

Erik Weber

Geistige (?) Behinderung (?) - intellektuelle (?) Beeinträchtigung (?) - Störungen (?) der Intelligenzentwicklung (?) - Herausforderungen bei der Gestaltung inklusiver Bildungsund

Erik Webers Antrittsvorlesung an der Universität Erfurt widmet sich kritisch dem Begriff der sog. geistigen Behinderung und den Herausforderungen inklusiver Bildungsund Teilhabeprozesse. Ausgangspunkt ist die historisch belastete und weiterhin umstrittene Begrifflichkeit, die Menschen kategorial erfasst, jedoch nicht ihrer individuellen Lebensrealität gerecht wird. Der Autor beleuchtet verschiedene Begriffsentwicklungen wie intellektuelle Beeinträchtigung oder ... [ mehr ]