Transkulturelle systemische Familienberatung in der ambulanten Familienhilfe (PDF)
Transkulturelle Beratung gewinnt in der psychosozialen Familienhilfe zunehmend an Bedeutung, da kulturelle Diversität und Migration die familiäre Realität vieler Klient:innen prägen. Im vorliegenden Beitrag werden zentrale Erkenntnisse aus einer qualitativen Untersuchung vorgestellt, in der videobasierte Beratungssitzungen und Expert:inneninterviews zum Thema transkultureller systemischer Familienberatung analysiert wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass ... [ mehr ]
Zwischen Affektcontainment und Milieutherapie (PDF)
Ausgehend von psychoanalytisch-pädagogischen Grundannahmen untersucht der Autor die konzeptionellen Verknüpfungen zwischen Yecheskiel Cohens bindungstheoretisch fundiertem Milieuansatz und Fritz Redls gruppendynamisch orientierter Milieutherapie im Spannungsfeld moderner traumapädagogischer Ansätze der stationären Sozialpädagogik. Im Zentrum steht die Überzeugung, dass destruktives und regressives Verhalten von Kindern und Jugendlichen als ... [ mehr ]
Aktuelle Entwicklungen in der Integrativen Gestalttherapie (PDF)
Anliegen der Autor:innen ist es, einen Überblick zu geben über konzeptuelle und empirische Forschungen zur Integrativen Gestalttherapie in Österreich – insbesondere vor dem Hintergrund des neuen Psychotherapiegesetzes, das die Akademisierung vorantreibt und zu kooperativem Forschen anhält. Dies umfasst einerseits Theoriebildung, wo es vor allem um Beiträge zur »Phänomenologischen Psychopathologie« geht, als auch um Ideen für ... [ mehr ]
Soziologische Analyse der Psychotherapie (PDF)
In diesem Beitrag werden aktuelle Transformationsprozesse im Feld der Psychotherapie aus einer soziologischen Perspektive nach Pierre Bourdieu untersucht. Im Zentrum stehen die Auswirkungen des österreichischen Psychotherapiegesetzes 2024, der Akademisierung der Ausbildung sowie des Integrationsprozesses im humanistischen Cluster auf Machtverhältnisse, Habitus und symbolische Legitimation. Anhand der Konzepte Feld, Kapital und Doxa wird gezeigt, wie humanistische ... [ mehr ]
Feedback 1/2026 (PDF)
Die zweimal jährlich erscheinende Zeitschrift Feedback – Zeitschrift für Gruppentherapie und Beratung (herausgegeben von Günter Dietrich, Karin Zajec und Robert Stefan) bietet ein wissenschaftliches Forum für Forschung und Praxis der Gruppentherapie und Gruppenberatung im deutschsprachigen Raum. Publiziert werden sowohl qualitativ wie auch quantitativ ausgerichtete empirische wissenschaftliche Arbeiten, Beiträge zur Grundlagenforschung, Rezensionen und Berichte aus der Vielfalt der psychotherapeutischen und beraterischen Arbeit mit Fokus auf das Themenfeld der Gruppe.
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Feedback 1/2026
Die zweimal jährlich erscheinende Zeitschrift Feedback – Zeitschrift für Gruppentherapie und Beratung (herausgegeben von Günter Dietrich, Karin Zajec und Robert Stefan) bietet ein wissenschaftliches Forum für Forschung und Praxis der Gruppentherapie und Gruppenberatung im deutschsprachigen Raum. Publiziert werden sowohl qualitativ wie auch quantitativ ausgerichtete empirische wissenschaftliche Arbeiten, Beiträge zur Grundlagenforschung, Rezensionen und Berichte aus der Vielfalt der psychotherapeutischen und beraterischen Arbeit mit Fokus auf das Themenfeld der Gruppe.
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Wie Raum das psychotherapeutische Geschehen formt (PDF)
Psychotherapie findet nie im luftleeren Raum statt: Jede Begegnung ist eingebettet in Nähe, Distanz, Haltung, Interaktion, Atmosphäre und Setting. Peter Geißler legt dar, wie der Raum selbst zum »dritten Mitspieler« wird, den therapeutischen Prozess prägt und oft stärker wirkt als Worte. Räumliche Orientierung bildet ein grundlegendes leibliches Gerüst des Erlebens, auf dem Selbstgefühl entsteht. Störungen lassen sich als Veränderungen der räumlichen Selbst- und Weltwahrnehmung verstehen und durch neue Raumerfahrungen therapeutisch beeinflussen. Anhand konkreter klinischer Fallbeispiele zeigt der Autor, wie Psychotherapeut*innen die räumliche Dimension von Beziehung effektiv nutzen können. [ mehr ]
Wie Raum das psychotherapeutische Geschehen formt
Psychotherapie findet nie im luftleeren Raum statt: Jede Begegnung ist eingebettet in Nähe, Distanz, Haltung, Interaktion, Atmosphäre und Setting. Peter Geißler legt dar, wie der Raum selbst zum »dritten Mitspieler« wird, den therapeutischen Prozess prägt und oft stärker wirkt als Worte. Räumliche Orientierung bildet ein grundlegendes leibliches Gerüst des Erlebens, auf dem Selbstgefühl entsteht. Störungen lassen sich als Veränderungen der räumlichen Selbst- und Weltwahrnehmung verstehen und durch neue Raumerfahrungen therapeutisch beeinflussen. Anhand konkreter klinischer Fallbeispiele zeigt der Autor, wie Psychotherapeut*innen die räumliche Dimension von Beziehung effektiv nutzen können. [ mehr ]
Zwischen Aufbruch und Abwehr
Seelische Veränderung ist ambivalent: Einerseits besteht oft der Wunsch nach Veränderung, andererseits wird dieser Prozess stets von Ängsten begleitet. Die Autor*innen beschäftigen sich mit verschiedenen Formen der Abwehr gegen Veränderungen wie Rückzug, Spaltung oder Identitätswiderstand. Sie werfen einen Blick auf das aktuelle psychodynamische Behandlungsverständnis und setzen es in Beziehung zum Veränderungspotenzial und den damit verbundenen Hindernissen. [ mehr ]
Wie soziokulturelle Ungleichheiten Psychotherapien prägen (PDF)
Welchen unbewussten Prozessen begegnen Psychoanalytiker*innen im alltäglichen und klinischen Kontext? Lynne Layton untersucht dies auf Basis gesellschaftlicher Machtverhältnisse und den daraus folgenden Enactments. Sie setzt sich, beeinflusst von soziologischen, gesellschaftskritischen und psychoanalytischen Ansätzen, mit diesen unbewussten Prozessen auseinander und ruft zu einer progressiven Zukunft der Therapie auf. [ mehr ]
Wie soziokulturelle Ungleichheiten Psychotherapien prägen
Welchen unbewussten Prozessen begegnen Psychoanalytiker*innen im alltäglichen und klinischen Kontext? Lynne Layton untersucht dies auf Basis gesellschaftlicher Machtverhältnisse und den daraus folgenden Enactments. Sie setzt sich, beeinflusst von soziologischen, gesellschaftskritischen und psychoanalytischen Ansätzen, mit diesen unbewussten Prozessen auseinander und ruft zu einer progressiven Zukunft der Therapie auf. [ mehr ]
Einführung in die psychoanalytische Feldtheorie
Giuseppe Civitarese legt eine umfassende Einführung in die bedeutendsten Konzepte der psychoanalytischen Feldtheorie vor. Anhand zahlreicher klinischer Beispiele untersucht er das zentrale Thema der therapeutischen Wirksamkeit, blickt auf aktuelle Kontroversen und macht deutlich, dass der psychotherapeutische Prozess radikal intersubjektiv ist.
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Wege zum Körper
Die Körperpsychotherapie lebt von ihrer Eigenständigkeit, reichhaltigen Geschichte und interdisziplinären Anschlussfähigkeit. Ulfried Geuter widmet sich in seinen vielschichtigen Aufsätzen wissenschaftlich fundiert und zugleich praxisnah den Entwicklungslinien, Theorien und der klinischen Bedeutung eines wichtigen psychotherapeutischen Ansatzes. [ mehr ]
Theoretische Grundlagen der Verhaltenstherapie
Für psychotherapeutisches Handeln ist ein tiefes Verständnis des hilfesuchenden Menschen unverzichtbar. Serge K.D. Sulz schafft dafür die notwendige Wissensbasis. Die Inhalte sind auf die heutige moderne Verhaltenstherapie zugeschnitten, beziehen aber immer wieder psychodynamisches, humanistisches und systemisches Denken ein. So wird die Grundlage für eine integrative und integrierende Herangehensweise geschaffen. [ mehr ]
Freie Assoziation - Zeitschrift für psychoanalytische Sozialpsychologie 2/2025: infantil autoritär
Ausgabe 2/2025 der Freien Assoziation ist der psychischen Genese des Autoritarismus gewidmet, die in den jüngsten Debatten meist ausgeblendet bleiben. Das Heft nimmt aktuelle Kindheitsrepräsentationen und familiär angelegte innere Konfliktdynamiken zum Ausgangspunkt einer Diskussion um die sozialisatorischen Wurzeln des Autoritarismus. Man kann infantilen Autoritarismus nicht adult ernst nehmen und muss ihn unbedingt adult ernst nehmen, denn er ist gefährlich kindisch. [ mehr ]
Soziales Trauma in Be’Tipul und En thérapie (PDF)
Der Werkstattbericht gibt einen Einblick in meine Masterarbeit »Inszenierung von Grenzen in der Psychotherapie am Beispiel der Serien Be’Tipul, In Treatment und En thérapie. Ein serienästhetischer Vergleich«. Exemplarisch werden hier je eine Szene im israelischen Original und dem französischen Remake fokussiert. Dabei wird herausgearbeitet, dass in den Figuren Yadin (Kampfpilot) und Adel (Polizist) die größten Plot-Unterschiede ... [ mehr ]
Never again! - für wen? (PDF)
Der vorliegende Werkstattbericht stellt ein laufendes Promotionsprojekt vor, das die Verschränkung von Erinnerung an die Shoah und den israelisch-palästinensischen Konflikt im Lichte sozialer Traumatisierung untersucht, um Verwebungen von individuellen, transgenerationalen und gesellschaftlichen Dimensionen von Gewalt und deren Bearbeitung sichtbar zu machen. Ausgangspunkt ist die Erfahrung des 7. Oktobers 2023 als Zäsur für israelisch-jüdische ... [ mehr ]
Zum Antisemitismus in Deutschland unter der Aktualität des 7. Oktobers 2023 (PDF)
Der Werkstattbericht analysiert gegenwärtige Erscheinungsformen von Antisemitismus in Deutschland unter dem Eindruck der Ereignisse des 7. Oktobers 2023. Die gesellschaftlichen und politischen Reaktionen auf das Massaker der Hamas in Israel offenbaren eine affektive Aufladung, projektive Umdeutungen sowie das weitgehende Ausbleiben solidarischer Resonanz gegenüber jüdischem Leid in Deutschland. Anhand erster empirischer Beobachtungen aus einem ... [ mehr ]
Die Selbstzerstörung der Demokratie und ihre sozialtraumatischen Hintergründe (PDF)
In diesem Gespräch versuchen fünf politisch denkende Psychoanalytiker:innen aus unterschiedlichen Ländern und mit verschiedenen psychoanalytischen Orientierungen sich über die Frage zu verständigen, ob und wie die zunehmenden – wenn auch verschieden ausgeprägten – antidemokratischen Bewegungen in unseren Ländern mit möglichen Hintergründen sozialen Traumas zusammenhängen.
Abstract:
In this conversation, ... [ mehr ]