Neuerscheinungen
Bioenergetic Analysis
Bioenergetic Analysis, the Clinical journal of the IIBA is published annually and is distributed to all members of the international organization. Its purpose is to further elaborate theoretical and scientific concepts and to make links to enhance communication and broaden our connection with other schools of therapy, as well as with academic psychology, medicine, and other psychosomatic schools of thought. The journal publishes reports on empirical research, theoretical papers, and case studies. Some local IIBA societies produce journals in their native languages. This journal has been published in English since 1985, making it the oldest journal for the IIBA. [ mehr ]
Was erlaubt Psychoanalyse zu praktizieren?
Woraus setzt sich die Erlaubnis, Psychoanalyse zu praktizieren, zusammen? Wie kann der »unmögliche Beruf« der Psychoanalytikerin oder des Psychoanalytikers immer wieder neu und anders ausgeübt werden? Warum Bildung und nicht Ausbildung? Auf dem Feld der Lacan’schen Psychoanalyse erhalten diese Fragen, auf die die Beiträger*innen des Bandes sowohl persönlich als auch theoretisch antworten, eine spezifische Kontur. [ mehr ]
Postpartale Depression und andere Krisen vor und nach der Geburt
Postpartale Depressionen, Postpartale Psychosen oder andere Krisen bei Müttern und Vätern vor und nach einer Geburt sind schwere Erkrankungen, die noch immer viel zu oft übersehen werden. Doch die Auswirkungen auf Eltern und Babys sind beträchtlich. Notburga Egerbacher-Anker liefert präzise Informationen zu den verschiedenen Krankheitsbildern, sodass diese frühzeitig diagnostiziert werden können, und beschreibt, welche Behandlungsmöglichkeiten die Emotionelle Erste Hilfe eröffnet. [ mehr ]
Psychotherapie und Verantwortung für die Welt
Psychotherapie findet im kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Umfeld statt. Die sich zuspitzenden globalen Krisen und Katastrophen machen es unmöglich, diesen Kontext auszublenden. Therapeut*innen ebenso wie Patient*innen sind betroffen und tragen politische Verantwortung. Von dieser Perspektive ausgehend, werden verschiedene Felder psychotherapeutisch-sozialen Engagements vor- und zur Diskussion gestellt. Aktive Vertreter*innen von gesellschaftlich und politisch engagierten Nichtregierungsorganisationen und psychosozial tätigen klinischen Institutionen stellen ihre Arbeit in gesellschaftlichen Brennpunktbereichen vor. [ mehr ]
Fragile Psyche
Menschliche Fragilität ist sowohl Ausgangspunkt von Lernerfahrungen und schöpferischer Tätigkeit als auch von psychischen Bruchereignissen und Fragmentierungen. Daniel Hell nähert sich der psychischen Dynamik der Fragilität auf systematische Weise und spürt ihren psychotherapeutischen, entwicklungspsychologischen und soziokulturellen Perspektiven nach. [ mehr ]
Denken, Fühlen und Sein
Ignacio Matte-Blanco rekonzipiert die Freud’sche Theorie des Unbewussten mithilfe mathematischer Mengenlehre und Geometrie. Die Verbindung von mathematischer Logik mit psychoanalytischer Theorie schafft völlig neue Deutungsmöglichkeiten, insbesondere für die Behandlung psychotischer Patient*innen. [ mehr ]
gruppenanalyse 1/2026: Gruppenanalyse und was denken die Nachbarn?
In diesem Heft geht es um einen konstruktiven Dialog zwischen Gruppenanalyse, Gruppendynamik, Psychodrama und systemischer Gruppentherapie sowie um die Arbeit mit großen Gruppen in Unternehmen und Institutionen. Zudem stellen Gruppenanalytiker:innen ihre Arbeit in unterschiedlichen, innovativen Settings vor. Es ist eine spannende, anregende und innovative, neue Ausgabe der gruppenanalyse entstanden. [ mehr ]
Mediation im palliativen Kontext
Findet am Lebensende ein Konflikt statt, den alle Beteiligten lösen möchten, werden Betroffene ihre Bereitschaft zur Befriedung aus dem Blickwinkel der eigenen Endlichkeit gestalten. Darin unterscheidet sich eine solche Mediation wesentlich von anderen. Menschen, die bei der Lösung dieser Konflikte helfen wollen – oft Mediator*innen –, müssen sich damit intensiv auseinandersetzen. Nur so können sie einen angemessenen, würdigen Mediationsprozess gestalten. Klaus-Dieter Neander widmet sich der psychischen Situation derer, die in einer palliativen Versorgung sind, und greift u.a. auf Ideen der originären Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor E. Frankl zurück. [ mehr ]
Psychologie der Pränatalen Entwicklung
In einer inter- und transdisziplinären Herangehensweise thematisiert Klaus Evertz die bio-psycho-sozialen Zusammenhänge sowie historischen und kulturellen Aspekte der neuen Wissenschaftsdisziplin der pränatalen Psychologie. [ mehr ]
Moralischer Fortschritt
Johannes Drerup setzt grassierenden negativen Geschichts- und Zukunftsbildern etwas entgegen: Wir brauchen die Idee des Fortschritts und seiner Möglichkeit, um künftigen Generationen ein angemessenes Bild von Geschichte und demokratisch gestaltbaren Zukünften vermitteln zu können. [ mehr ]
Verzeihen
Joachim Küchenhoff legt die psychosoziale Kraft einer gesellschaftspolitischen und persönlichen »Verzeihensarbeit« frei, die unverzichtbar ist, um mit Scham, Schuld und Schuldgefühlen umzugehen, Verluste und Enttäuschungen ohne Ressentiment und ausgelebte Rachewünsche zu verarbeiten und sich aus Opferrollen befreien zu können. [ mehr ]
Narzisstische Depression
Lukas Zabel untersucht die narzisstische Depression systematisch aus der Doppelperspektive von Psychiatrie und Psychoanalyse. Er legt ein breites und ganzheitliches Verständnis der Konzepte Narzissmus und Depression dar und verortet die narzisstische Depression aus psychiatrischer Perspektive als Ausdruck narzisstischer Vulnerabilität; aus psychoanalytischer Sicht erweist sie sich als eine von vier Verbindungsformen von Depression und Narzissmus, bei der die Depression Ausdruck eines pathologischen Narzissmus ist, wie er von Otto F. Kernberg und Heinz Kohut erstmalig beschrieben worden ist. [ mehr ]
Farbe und Affekt in Psychoanalyse und abstrakter Malerei
Unter dem titelgebenden Leitthema Farbe und Affekt betrachtet Petra Christian-Widmaier Werke der abstrakten farbigen Malerei der (Post-)Moderne aus psychoanalytischer Perspektive. Seien es Josef Albers’ affektiv grundierte Malerei, Mark Rothkos affektiv gesättigte Farbfeldmalerei oder Ricardo Saros affektiv aufgeladene, verkörperte Farben – in ihrer Studie vermittelt die Autorin zwischen Kunst und aktuellen Affekttheorien in der Psychoanalyse. In einem sich anschließenden methodischen Teil arbeitet sie zentrale Maximen für die kunstpsychoanalytische Betrachtung abstrakter farbiger Bilder heraus, die sie auch unmittelbar zur Anwendung bringt. [ mehr ]
Der Zorn des Kunstfälschers und das Zittern der Kritik
In essayistischen Streifzügen führt Ettl in das spannungsreiche Seelenleben des Fälschers ein, das beherrscht ist von einer biografisch geprägten Angst. Die enge psychodynamische Beziehung zwischen Kunstfälscher, Expertise und Kunstbetrieb hält dabei fortwährend ein vulnerables narzisstisches Regulationssystem unter Spannung, das zwischen Größe und Minderwertigkeit oszilliert. [ mehr ]
Beratung aktuell 2/2025: Mediennutzung und Parasozialität (PDF)
In diesem Themenheft der Beratung aktuell geht es um Mediennutzung und Parasozialität in Therapie und Beratung, mit Beiträgen von u.a. Madita Hardiek zur KI von Eric Hegmann, Diana Pistoll und Kolleginnen zum Thema Social-Media-Beziehungen, Christiane Eichenberg und Julian Krusche zum Thema Online-Tools in der Beratung. [ mehr ]
Psychoanalytische Familientherapie Nr. 51
Die Zeitschrift Psychoanalytische Familientherapie will zur praxisorientierten wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Problemen und Konzepten der psychoanalytisch orientierten Paar- und Familientherapie beitragen. Die Zeitschrift soll ein Diskussionsforum darstellen für all diejenigen, die sich auf dem Gebiet der psychoanalytisch orientierten Paar- und Familientherapie fachlich weiterentwickeln wollen, und für Angehörige von Berufsgruppen, die in psychoanalytisch orientierter Familienberatung oder Sozialtherapie tätig sind.
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Journal für Psychologie 2/2025: Psychosoziale Perspektiven auf Bild und Bildlichkeit
Ausgabe 2/2025 des Journal für Psychologie befasst sich mit der Bildlichkeit und ihrer Bedeutung für die sozial-, kultur- und geisteswissenschaftliche Psychologie sowie benachbarte Disziplinen. Die Beiträge klären grundlagentheoretische Fragen, präsentieren empirische Analysen mit bewährten Methoden, entwickeln methodische Zugänge weiter und geben Einblicke in Forschungspraxen, die dazu einladen, diese weiter zu erproben.
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Lebensgeschichte, Interviews, wissenschaftliches Wirken
Seit den 1960ern einer kritischen Psychoanalyse und Psychologie verbunden, kulminierte das zeitdiagnostische Denken des Sozialpsychologen, Psychoanalytikers und Mediziners in seinem Projekt einer historisch ausgerichteten, kulturevolutionären Anthropologie. Einige von Hans Kilians Ideen sind trotz ihrer eigenen zeitlichen Verortung weiterhin aktuell und als wissenschaftsgeschichtliche Zeugnisse intellektuell anregend. Anhand von teils bislang unveröffentlichten Texten und Interviews werden Kilians Leben und Wirken anschaulich. Der Band wird abgerundet mit einer vollständigen Bibliografie seiner Werke. [ mehr ]
Gewalterfahrungen von Jungen und Männern und die Folgen für ihre Gesundheit
Männer sind im jungen Alter häufiger und generell anders als Frauen von Gewalt betroffen. Da Männer jedoch gesellschaftlich in erster Linie als Täter wahrgenommen werden, ist die Forschungslage zu ihren Gewalterlebnissen als Opfer und deren erhebliche Auswirkungen auf ihre Gesundheit völlig unzureichend. Führende Fachleute haben die verstreuten Erkenntnisse zusammengetragen und präsentieren sie entlang des Lebenslaufes. Ein besonderer Fokus liegt auf Blaulichtberufen und Militär sowie auf vulnerablen Lebenslagen. [ mehr ]
Schmerz
Leiden und Schmerz sind jedem Menschen vertraut und verbindende Elemente des Menschseins insgesamt. Das psychosomatische Nachdenken über Schmerzstörungen eröffnet einen weiten Raum komplexer Gefühle und konkreter Dimensionen therapeutischer Ansätze. Jenseits des Klinischen kann das Erleben von Vulnerabilität Ausgangspunkt für gesamtgesellschaftliche Veränderungen sein. [ mehr ]