Greta Kessel

Reflexion von Gelingensbedingungen für eine positive Mentalisierungskompetenz von Lehrkräften (PDF)

Mentalisierung beginnt nicht mit Methode, sondern mit Sicherheit. Nur dort, wo affektiver Halt erfahrbar wird, können Schüler:innen innere Zustände wahrnehmen, ordnen und symbolisch verarbeiten. Beziehungskontinuität, Verlässlichkeit und transparente Strukturen bilden dafür die Grundlage. Pädagogische Beziehungen sind dabei stets asymmetrisch; mentalisierungsbasierte Pädagogik nutzt diese Asymmetrie nicht zur Kontrolle, sondern zur ... [ mehr ]

Matthias Dalferth

Devianz und Kriminalität im Autistischen Spektrum 1 (PDF)

Was wissen wir über die Häufigkeit kriminellen Verhaltens bei autistischen Menschen?

Der vorliegende Beitrag thematisiert die Aussagekraft internationaler Studienergebnisse zu Autismus und Kriminalität und deren Übertragbarkeit auf das bundesdeutsche Strafrechtssystem. Eine Analyse ergab, dass aufgrund einer ganzen Reihe von methodischen Mängeln nur wenige Forschungsarbeiten in der Lage sind, verallgemeinerungswürdige und belastbare Aussagen zur Prävalenz von Kriminalität bei Menschen aus dem autistischen Spektrum zu treffen. Als ... [ mehr ]

Anna Kistner, Julia Gasterstädt & Katja Adl-Amini

Sonderpädagogische Förderung und Inklusion in Hessen und Rheinland-Pfalz (PDF)

Auswertung der Schulstatistik mit Schwerpunkt auf regionale Disparitäten

Der Beitrag fokussiert die Entwicklung von Inund Exklusion durch eine sekundäranalytische Auswertung der amtlichen Schulstatistik der Bundesländer Rheinland-Pfalz und Hessen. Dafür werden die relevanten Kennzahlen (Förderquote, Exklusionsund Inklusionsquote, Exklusionsanteile) differenziert nach Landkreisen und kreisfreien Städten über alle Förderschwerpunkt hinweg für die Schuljahre 2013/14 bis 2021/22 dargestellt. Es zeigen sich ... [ mehr ]

Erik Weber

Editorial (PDF)

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Fachverband für Behindertenpädagogik Landesverband Hessen e.V. im Verband Sonderpädagogik e.V.

Behindertenpädagogik - Vierteljahresschrift für Behindertenpädagogik und Integration Behinderter in Praxis, Forschung und Lehre (PDF)

65. Jahrgang, 2026, Heft 2

Die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift Behindertenpädagogik befasst sich mit behindertenpädagogischen Problemen der Erziehung und Bildung und des Unterrichts an Vorschulen, allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, Hochschulen und Fachhochschulen sowie in der Erwachsenenbildung. Sie wird vom Landesverband Hessen e.V. im Verband Sonderpädagogik e.V., Fachverband für Behindertenpädagogik herausgegeben.
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Nils Fladerer

Aggression, Kontrolle und Verschmelzung (PDF)

Übertragungsfokussierte Perspektiven auf die hochaffektive Paarbeziehung

Der vorliegende Beitrag beschreibt die psychodynamische Behandlung eines hochkonflikthaften Paares, dessen Beziehung durch intensive Nähebedürfnisse, aggressive Eskalationen sowie ausgeprägte Kontrollund Rückzugsdynamiken geprägt ist. Auf der Grundlage objektbeziehungstheoretischer Konzepte wird gezeigt, wie frühe Beziehungserfahrungen in der Paarbeziehung aktualisiert und in gespaltenen Objektbeziehungsdyaden reinszeniert werden. Der therapeutische ... [ mehr ]

Lena Kuntze

Mentalisierungsbasierte Eltern- und Familienarbeit (PDF)

Der Beitrag erläutert die Grundlagen und die praktische Anwendung der mentalisierungsbasierten Psychotherapie (MBT) im Kontext der Elternund Familienarbeit. Basierend auf der entwicklungspsychologischen Theorie der Psychoanalyse wird Mentalisieren als die Fähigkeit definiert, das eigene Verhalten und das Handeln anderer durch zugrundeliegende mentale Zustände – wie Wünsche, Gefühle und Überzeugungen – zu interpretieren. Der Fokus der ... [ mehr ]

Christian Roesler

Zur Wirksamkeit psychodynamischer Paartherapie in der realen Praxis (PDF)

Eine aktuelle Studie

Psychodynamische Paartherapie ist die historisch älteste Form von Paartherapie und wurde auch in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder empirisch auf ihre Wirksamkeit hin untersucht. Allerdings sind in den letzten Jahren Wirksamkeitsstudien zu dieser Paartherapieform seltener geworden. Zugleich unterstützen Forschungsergebnisse aus verschiedenen Bereichen grundsätzlich die psychodynamischen Konzeptionen von Paardynamik und der Wirkungsweise psychodynamischer ... [ mehr ]

Sophia Peter, Julia Bednarz & Svenja Taubner

Förderung psychischer Gesundheit bei Grundschulkindern und deren Familien (PDF)

Ein zweistufiger-mentalisierungsbasierter Präventionsansatz

Mentalisierung ist ein zentraler Regulationsmechanismus, um Wohlbefinden zu erhalten. Mentalisierungsfähigkeiten zu fördern, scheint somit auch ein wichtiger Ansatz bei der Prävention psychischer Erkrankungen. Der Übergang von der Kindheit zur Jugend ist eine besonders vulnerable Phase. Gleichzeitig sind Präventionsansätze für präpubertäre Kinder bislang kaum vertreten. Das Präventionsprojekt »Lasst uns über psychische ... [ mehr ]

Antje von Boetticher

Entwicklungslinien der psychoanalytischen Paar- und Familientherapie - und was uns heute wichtig ist (PDF)

Die teilweise vergessenen psychoanalytischen Wurzeln der Familientherapie werden durch entscheidende Entwicklungslinien sowie Wegbereiter:innen der psychoanalytischen Paarund Familientherapie skizziert. Zunächst werden die Pionier:innen im nordamerikanischen Raum gewürdigt, deren Konzepte mit ihren Neuerungen als Grundstein für die Entwicklung in Europa verstanden werden. Zentrale Konzepte an der Schnittstelle von Psychoanalyse und Systemischer Therapie in Europa ... [ mehr ]

Astrid Kunze

Editorial (PDF)

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Psychoanalytische Familientherapie Nr. 52: Mentalisierungsbasierte Ansätze in der Arbeit mit Familien und Paaren (PDF)

27. Jahrgang, Nr. 52, 2026, Heft I

Das vorliegende Heft begreift sich einerseits als Würdigung der enorm traditionsreichen interdisziplinären Theoriebildung der psychoanalytisch orientierten Familientherapie. Indem es darüber hinaus aktuelle Mentalisierungsansätze für das psychodynamische Arbeiten mit Paaren und Familien vorstellt, entwickelt es zugleich eine Zukunftsperspektive: Psychoanalytische Paar- und Familientherapie stellt auf diese Weise einen unverändert wichtigen Bezugspunkt innerhalb der Versorgungslandschaft dar.
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Psychoanalytische Familientherapie Nr. 52: Mentalisierungsbasierte Ansätze in der Arbeit mit Familien und Paaren

27. Jahrgang, Nr. 52, 2026, Heft I

Das vorliegende Heft begreift sich einerseits als Würdigung der enorm traditionsreichen interdisziplinären Theoriebildung der psychoanalytisch orientierten Familientherapie. Indem es darüber hinaus aktuelle Mentalisierungsansätze für das psychodynamische Arbeiten mit Paaren und Familien vorstellt, entwickelt es zugleich eine Zukunftsperspektive: Psychoanalytische Paar- und Familientherapie stellt auf diese Weise einen unverändert wichtigen Bezugspunkt innerhalb der Versorgungslandschaft dar.
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Fachverband für Behindertenpädagogik Landesverband Hessen e.V. im Verband Sonderpädagogik e.V.

Behindertenpädagogik - Vierteljahresschrift für Behindertenpädagogik und Integration Behinderter in Praxis, Forschung und Lehre

65. Jahrgang, 2026, Heft 2

Die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift Behindertenpädagogik befasst sich mit behindertenpädagogischen Problemen der Erziehung und Bildung und des Unterrichts an Vorschulen, allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, Hochschulen und Fachhochschulen sowie in der Erwachsenenbildung. Sie wird vom Landesverband Hessen e.V. im Verband Sonderpädagogik e.V., Fachverband für Behindertenpädagogik herausgegeben.
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Herausgegeben von Günter Weier

Vertrauen auf den Kern der Menschlichkeit

Gespräche über die Erfindung der Pesso-Boyden-Therapie

Die hier versammelten Interviews bieten Einblicke in die Lebenswelt und das Schaffen Albert Pessos, in seine teilweise bedrückende Kindheit und Jugend, in seine Entwicklung als Tänzer, Choreograf und Psychotherapeut und nicht zuletzt in seine Methodenbildung, die zur Konzeption des Pesso-Boyden-System-Psychomotor-Verfahrens (PBSP) führte. Sie lassen den Menschen und Therapeuten Pesso durch seine eigenen Worte erlebbar werden. [ mehr ]

Sich vor unsäglichen Gefühlen schützen (PDF)

Ein Gespräch über Sucht, die Rolle der Sprache und eine politische Psychoanalyse

Roland Voigtel versteht Sucht als ein unbewusstes Abwehrsystem gegen das Erleben unerträglicher Gefühle, die von den Betroffenen nur schwer in Worte gefasst werden können. Simon Scharfs Fragen fokussieren insbesondere die emotionale Beziehung zwischen Therapeut*in und Patient*in, führen Voigtel aber auch zu vertiefenden Überlegungen zum politischen Potenzial seines Suchtkonzepts sowie zum Selbstverständnis der aktuellen Psychoanalyse und ihrer geringen gesellschaftlichen Einmischungslust. [ mehr ]

Sich vor unsäglichen Gefühlen schützen

Ein Gespräch über Sucht, die Rolle der Sprache und eine politische Psychoanalyse

Roland Voigtel versteht Sucht als ein unbewusstes Abwehrsystem gegen das Erleben unerträglicher Gefühle, die von den Betroffenen nur schwer in Worte gefasst werden können. Simon Scharfs Fragen fokussieren insbesondere die emotionale Beziehung zwischen Therapeut*in und Patient*in, führen Voigtel aber auch zu vertiefenden Überlegungen zum politischen Potenzial seines Suchtkonzepts sowie zum Selbstverständnis der aktuellen Psychoanalyse und ihrer geringen gesellschaftlichen Einmischungslust. [ mehr ]

Psychoanalytische Traumatologie - Das Trauma in der Familie (PDF)

Psychoanalytische Theorie und Therapie schwerer Persönlichkeitsstörungen

Traumatisierungen bilden oft den Kern schwerer Persönlichkeitsstörungen, denn sie hinterlassen Spuren in Form von Opfer- oder Täteridentitäten und eines traumatischen Introjekts. Matthias Hirsch zeigt, dass die psychoanalytische Therapie schwer traumatisierter Patient*innen ein sensibles Balancieren zwischen Halten und Grenzen-Setzen, Verstehen und Konfrontieren bis hin zum spielerischen Mitagieren erfordert.  [ mehr ]

Psychoanalytische Traumatologie - Das Trauma in der Familie

Psychoanalytische Theorie und Therapie schwerer Persönlichkeitsstörungen

Traumatisierungen bilden oft den Kern schwerer Persönlichkeitsstörungen, denn sie hinterlassen Spuren in Form von Opfer- oder Täteridentitäten und eines traumatischen Introjekts. Matthias Hirsch zeigt, dass die psychoanalytische Therapie schwer traumatisierter Patient*innen ein sensibles Balancieren zwischen Halten und Grenzen-Setzen, Verstehen und Konfrontieren bis hin zum spielerischen Mitagieren erfordert.  [ mehr ]

Dynamiken rechter Radikalisierung

Ideologische Verflechtungen und historische Kontinuitäten

Die Beiträger*innen dieses inter- und transdisziplinären Sammelbands widmen sich der Frage, wie sich rechtsextreme Ideologien und Gewaltformen ideengeschichtlich, diskursiv und sozial manifestieren, verflechten, wandeln und konsolidieren. Dabei bieten sie praxisrelevante Erkenntnisse für Forschung, Bildung und Beratung. [ mehr ]

Aufgeben (PDF)

Über die Freiheit, loszulassen

Aufgeben ist nicht gleichbedeutend mit Scheitern – es kann ein neuer Anfang sein. In seinem brillanten Essay zeigt Adam Phillips, dass Verzicht nicht bloß Disziplin bedeutet – sondern Freiheit. Ein Buch für alle, die der Komplexität des Lebens nicht ausweichen wollen. [ mehr ]

Der Augenblick - das unfassbare Ganze (PDF)

Perspektiven einer ästhetischen Theorie der Psychoanalyse

Werner Pohlmann entfaltet eine Theorie des Psychischen, in der der Augenblick als Erfahrungsraum eine zentrale Rolle spielt. Im Moment des Erlebens zeigt sich das Ganze – und damit auch die ästhetische Struktur psychischer Prozesse. Pohlmanns Überlegungen richten sich an Psychoanalytiker*innen, die ästhetische, philosophische und klinische Dimensionen neu denken wollen. [ mehr ]

Der Augenblick - das unfassbare Ganze

Perspektiven einer ästhetischen Theorie der Psychoanalyse

Werner Pohlmann entfaltet eine Theorie des Psychischen, in der der Augenblick als Erfahrungsraum eine zentrale Rolle spielt. Im Moment des Erlebens zeigt sich das Ganze – und damit auch die ästhetische Struktur psychischer Prozesse. Pohlmanns Überlegungen richten sich an Psychoanalytiker*innen, die ästhetische, philosophische und klinische Dimensionen neu denken wollen. [ mehr ]