Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik

Das Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik ist ein Forum für wissenschaftliche und praxisbezogene Auseinandersetzungen mit dem Verhältnis von Psychoanalyse und Pädagogik. Es veröffentlicht theoretische, historische und empirische Beiträge sowie Reflexionen pädagogischer Praxis unter besonderer Berücksichtigung unbewusster Prozesse und Beziehungsdynamiken.

Seit Band 30 (2024) erscheint das Jahrbuch Open Access. Die digitalen Ausgaben sind frei zugänglich; die Beiträge werden unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 4.0 veröffentlicht.

Die Bände sind auch als kostenpflichtige Druckausgaben erhältlich.

Historie

Das Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik erscheint seit 1989. Es wurde von Hans-Georg Trescher und Christian Büttner begründet und widmet sich der wissenschaftlichen Auseinandersetzung zwischen Psychoanalyse und Pädagogik. Jeder Band behandelt einen Themenschwerpunkt und enthält darüber hinaus freie Beiträge und Rezensionen. Seit Band 30 (2024) erscheint das Jahrbuch Open Access.

Erscheinungsweise
jährlich
Erscheinungsform
digital und gedruckt
Umfang pro Ausgabe
ca. 250–330 Seiten
Zugang
Open Access seit Band 30 (2024); digitale Ausgabe frei zugänglich
Zielgruppen
Wissenschaftler*innen, Forschende und Fachkräfte aus Pädagogik, Erziehungswissenschaft, Sozialer Arbeit, Psychoanalyse und angrenzenden Disziplinen.
Herausgeberschaft
Wilfried Datler (Wien)
Urte Finger-Trescher (Wien/Frankfurt am Main)
Marian Kratz (Landau)
Michael Wininger (St. Pölten)
Redaktion
Marian Kratz (Schriftleitung, Landau)
Bernd Ahrbeck (Berlin)
Wilfried Datler (Wien)
Margret Dörr (Würzburg)
Urte Finger-Trescher (Wien/Frankfurt am Main)
Rolf Göppel (Heidelberg)
Marga Günther (Darmstadt)
Anke Kerschgens (Düsseldorf)
Barbara Neudecker (Wien)
Kathrin Trunkenpolz (Wien)
Michael Wininger (St. Pölten)
Kontakt
Marian Kratz (Schriftleitung); Kontakt über das OJS
Review-Verfahren
Double-blind Peer Review. Manuskripte werden zunächst auf ihre Passung zum Jahrbuch geprüft und anschließend von mindestens zwei externen Fachgutachter*innen begutachtet. Bei uneindeutigen Ergebnissen wird eine dritte Begutachtung eingeholt.
Hinweise für Autor*innen
Informationen zur Einreichung von Beiträgen und zu den formalen Anforderungen finden Sie im OJS: https://jahrbuch-psychoanalytische-paedagogik.de/about/submissions
Kosten für Autor*innen
Das Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik erhebt keine Publikationsgebühren.
Datenbanken & Repositorys
ISSN Print
0938-183X
ISSN Digital
3053-4755
Aims and Scope
The Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik provides a forum for scholarly and practice-oriented discussion at the intersection of psychoanalysis and education. It publishes theoretical, historical and empirical contributions as well as reflections on educational practice, with particular attention to unconscious processes and relational dynamics.
History
The Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik has been published since 1989. Founded by Hans-Georg Trescher and Christian Büttner, it is dedicated to scholarly dialogue between psychoanalysis and education. Each volume focuses on a particular topic and also includes independent contributions and reviews. Since volume 30 (2024), the yearbook has been published open access.
Publication frequency
Annual
Publication format
Print and online
Pages per issue
Approx. 250–330 pages
Access
Open access since volume 30 (2024); digital edition freely available
License
Audience
Researchers, academics and practitioners in education, educational sciences, social work, psychoanalysis and related fields.
Editors
Wilfried Datler (Vienna)
Urte Finger-Trescher (Vienna/Frankfurt am Main)
Marian Kratz (Landau)
Michael Wininger (St. Pölten)
Editorial office
Marian Kratz (Managing Editor, Landau)
Bernd Ahrbeck (Berlin)
Wilfried Datler (Vienna)
Margret Dörr (Würzburg)
Urte Finger-Trescher (Vienna/Frankfurt am Main)
Rolf Göppel (Heidelberg)
Marga Günther (Darmstadt)
Anke Kerschgens (Düsseldorf)
Barbara Neudecker (Vienna)
Kathrin Trunkenpolz (Vienna)
Michael Wininger (St. Pölten)
Contact
Marian Kratz (Managing Editor); contact details on the journal website
Review process
Double-blind peer review. Manuscripts are first assessed for suitability and then reviewed by at least two external experts. If the reviews are inconclusive, a third reviewer is consulted.
Instructions for authors
Submission guidelines and manuscript requirements are available on the journal website: https://jahrbuch-psychoanalytische-paedagogik.de/about/submissions
Publication fees
The Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik does not charge publication fees.
Databases & Repositories
ISSN Print
0938-183X
ISSN Digital
3053-4755

Mit Gruppen arbeiten

Gruppenanalytische Perspektiven für Pädagogik und Soziale Arbeit. Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 32

Schenkt man den vielschichtigen Dimensionen von Gruppenprozessen genügend Aufmerksamkeit, kann das Gruppengeschehen verstehbarer werden und Gruppenleitungen wie Teilnehmende werden handlungsfähiger. Die Autor*innen beleuchten theoretische und handlungsbezogene Aspekte sozialer Gruppenarbeit in verschiedenen Feldern von Pädagogik und Sozialer Arbeit. Sie befassen sich mit der dynamischen Qualität und dem Eigenleben von Gruppen sowie mit der Frage, wie diese für die Arbeit mit ihnen fruchtbar gemacht werden können. [ mehr ]

Blicke auf Unbewusstes und Emotionales in der pädagogischen Praxis

Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 31

Psychoanalytisch-pädagogische Blicke suchen einen sinnverstehenden Zugang zu den oft konflikthaften unbewussten Dimensionen des interaktionellen Geschehens in pädagogischen Bezügen. Sie tragen damit zu einer Professionalisierung pädagogischen Handelns bei. Die Autor*innen beleuchten Bedingungen, Strukturen sowie Problemstellungen aus Arbeitsfeldern der Elementarpädagogik, der Sozialpädagogik, der Gemeindepsychiatrie, der Hochschulbildung sowie der sexuellen Bildung, der Supervision und der qualitativen Forschung. [ mehr ]

Szenisches Verstehen in der Pädagogik

Grundlagen, Potenziale, Reflexionen. Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 30

Den 100. Geburtstag des gesellschaftskritischen Frankfurter Psychoanalytikers und Sozialisationsforschers Alfred Lorenzer nehmen die Autor*innen zum Anlass, die Grundlagen und Potenziale des Szenischen Verstehens aus der Perspektive der Psychoanalytischen Pädagogik nachzuzeichnen und deren Reflexionen in Praxis, Professionalisierung und Forschung zur Diskussion zu stellen. [ mehr ]

Aufwachsen zwischen Pandemie und Klimakrise

Pädagogische Arbeit in Zeiten großer Verunsicherung. Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 29

Die aktuellen Krisen, insbesondere Klimakrise und Pandemie, berühren das Leben von Kindern, Jugendlichen und Familien in vielfacher Weise. Welche familiären Probleme entstehen durch die Krisen? Welche Folgen haben diese für Kinder und Jugendliche? Wie verändern sie das Lebensgefühl und das Generationenverhältnis? Aufgrund des Zusammenhangs aktueller Krisen mit unbewussten Fantasien, Ängsten und Schuldzuschreibungen plädieren die Autor*innen für eine psychoanalytisch-pädagogische Betrachtungsweise im Umgang mit den krisenbedingten Problemen von Kindern und Jugendlichen. [ mehr ]

Jugendkriminalität

Delinquenz verstehen, pädagogisch antworten. Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 28

Das Phänomen Jugendkriminalität ist ein sozial bedingtes und mit individuellen Konflikten verwobenes Problem, das aufgrund der Biografie der Jugendlichen und der Sozialisationsgeschichte bis in die Tiefenschicht der psychosozialen Integrität hineinreichen kann. Die Aufgabe der (psychoanalytischen) Pädagogik besteht darin, ein angemessenes Verständnis für die Lebenssituation der Jugendlichen zu finden, das adäquate pädagogische Antworten ermöglicht, fernab von überzogenen Strafbedürfnissen, fahrlässigem Wegsehen und kontextfreier individueller Adressierung. [ mehr ]

Migration, Flucht und Wandel

Herausforderungen für psychosoziale und pädagogische Arbeitsfelder. Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 27

Flucht und Migration haben einen Wandel in allen Bereichen des Lebens zur Folge und stellen auch die Pädagogik vor spezifische Herausforderungen. Die dabei wirkende Dynamik zwischen Psyche und sozialem Umfeld erhellen die AutorInnen durch ihre psychoanalytisch-pädagogische Perspektive. [ mehr ]

Der Genderdiskurs in der Psychoanalytischen Pädagogik

Eine notwendige Kontroverse. Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 26

Die traditionelle Zweiteilung der Geschlechter wird inzwischen auch in der Psychoanalyse vor dem Hintergrund der Genderdebatte kritisch hinterfragt. Dabei zeigt sich, dass die Debatte um Freuds Vorstellung einer grundlegenden »konstitutionellen Bisexualität« eine Revision bisheriger psychoanalytischer Sexualtheorien ermöglicht mit dem Ziel, sich auch mit der Homosexualität, Transsexualität und Intersexualität angemessen auseinanderzusetzen. Die AutorInnen beleuchten, wie unter anderem sexuelle Vielfalt lebendig erfahrbar gemacht werden kann, ohne die damit einhergehenden Ängste und Unsicherheiten zu ignorieren.  [ mehr ]

Zwischen Kategorisieren und Verstehen

Diagnostik in der psychoanalytischen Pädagogik. Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 25

Diagnosen sind in pädagogischen Kontexten seit jeher umstritten: Einerseits dienen sie als Grundlage fachlich begründeter Entscheidungen, andererseits werden sie als Kategorisierungen, die dem Einzelfall nicht gerecht werden, problematisiert. Die BeiträgerInnen des vorliegenden Bandes behandeln das spannungsvolle Verhältnis zwischen Kategorisieren und Fallverstehen mit Blick auf verschiedene pädagogische Handlungsfelder. [ mehr ]

Innere und äußere Grenzen

Psychische Strukturbildung als pädagogische Aufgabe. Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 24

In der Erziehung bestimmte Grenzen zu setzen und einzufordern, ist ebenso selbstverständlich wie die Tatsache, dass sie im Alltag unterlaufen, verletzt und missachtet werden. Die Autorinnen und Autoren befassen sich interdisziplinär mit dem spannungsreichen Wechselverhältnis von Grenzsetzung und -überschreitung, mit ihrer Begründung, Verhandlung und Durchsetzung. Dabei berücksichtigen sie den jeweiligen historischen, gesellschaftlichen und kulturellen Rahmen, in dem Erziehung und Sozialisation stattfinden.  [ mehr ]

Trauma und schwere Störung

Pädagogische Arbeit mit psychiatrisch diagnostizierten Kindern und Erwachsenen. Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 23

Mit welchen strukturellen, institutionellen, kulturellen und methodischen Herausforderungen sehen sich Pädagoginnen und Pädagogen konfrontiert, wenn sie mit Menschen arbeiten, die als psychiatrisch krank diagnostiziert wurden oder von psychischer Erkrankung bedroht sind? Die hier versammelten Beiträge ermöglichen einen fundierten Einblick in gelungene, aber auch misslungene Praxiserfahrungen in unterschiedlichsten pädagogischen Kontexten mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Familien. [ mehr ]

Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung

Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 22

Die Aufnahme des Paragrafen zum Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung im Sozialgesetzbuch löste eine heftige gesellschaftliche Diskussion aus. Bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Jugendhilfeeinrichtungen verursachte die Neuerung Unsicherheiten und Ängste. Der vorliegende Band widmet sich daher der Frage, was Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung aus psychoanalytisch-pädagogischer Perspektive bedeuten. [ mehr ]

Strukturwandel der Seele

Modernisierungsprozesse und pädagogische Antworten / Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 21

Wandelt sich mit den sozialen Lebensformen auch die Psyche des Menschen? Für die Gestaltung pädagogischer Prozesse geht es um die Frage, ob Erziehung auf traditionellen Ansichten beharren soll oder ob diese aufgegeben werden müssen, um aktuellen sozialen Veränderungen gerecht zu werden. Die Autorinnen und Autoren untersuchen diesen Themenkomplex vor dem Hintergrund psychoanalytisch-pädagogischer Sichtweisen und bieten differenzierte Lösungsvorschläge. [ mehr ]

Psychoanalytisch-pädagogisches Können

Vermitteln - Aneignen - Anwenden / Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 20

Was zeichnet psychoanalytisch-pädagogisches Können aus? Wie kann es gelehrt werden? Diese und andere Fragen werden in Verbindung mit der Diskussion von Fallberichten im 20. Band des Jahrbuchs für Psychoanalytische Pädagogik behandelt.  [ mehr ]

Reifungsprozesse und Entwicklungsaufgaben im Lebenszyklus

Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 19

Wie sind die spezifischen Probleme und Herausforderungen der einzelnen Lebensabschnitte des menschlichen Lebenszyklus aus psychoanalytisch-pädagogischer Perspektive angemessen zu verstehen? Der vorliegende Band gibt Antworten. [ mehr ]

Psychoanalyse und Systemtheorie in Jugendhilfe und Pädagogik

Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 18

Der Band präsentiert die Kernaussagen psychoanalytischer und systemtheoretisch orientierter Perspektiven auf Jugendhilfe und Pädagogik. Die Abgrenzung der beiden paradigmatisch unterschiedlichen Zugänge und ihr Dialog sind für die unmittelbare Praxis ebenso bedeutsam wie für den theoretischen Diskurs. [ mehr ]

Der pädagogische Fall und das Unbewusste

Psychoanalytische Pädagogik in kasuistischen Berichten / Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 17

Das Jahrbuch 17 gibt Einblicke in unterschiedliche pädagogische Praxisbereiche und geht der Frage nach, weshalb die dargestellte Arbeit als »psychoanalytisch-pädagogisch« zu bezeichnen ist. [ mehr ]

Annäherungen an das Fremde

Ethnographisches Forschen und Arbeiten im psychoanalytisch-pädagogischen Kontext / Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 16

Pädagogen stehen immer vor Situationen, die sie überraschen, die sie irritieren und die sie in ihrer tieferen Bedeutung kaum verstehen. Psychoanalytisch-pädagogisches Denken hat den Anspruch, Sinn im scheinbar Sinnlosen zu finden – und das vermeintlich Vertraute wie Fremdes zu betrachten, um den Täuschungen des Alltäglichen nicht permanent zu erliegen. Die Arbeiten dieses Buches stellen Verbindungen zu interkulturellem Lernen her und thematisieren die Erforschung des Fremden in der eigenen Kultur.

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Kinder zwischen drei und sechs

Bildungsprozesse und Psychoanalytische Pädagogik im Vorschulalter / Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 15

Drei- bis sechsjährige Kinder sind durch ihre Erfahrungen in Kindertagesstätten geprägt. Wie sieht die Welt des Vorschulkindes aus, was wird von Vorschuleinrichtungen gefordert, wie wird in ihnen geforscht? Dies wird in diesem Sammelband – mit Blick auf Psychoanalytische Pädagogik – dargestellt. [ mehr ]

Sie sind wie Novellen zu lesen ...

Zur Bedeutung von Falldarstellungen in der Psychoanalytischen Pädagogik / Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 14

Im vorliegenden Band eröffnen Einzelfalldarstellungen aktuelle Einblicke in die Besonderheit des psychoanalytisch-pädagogischen Nachdenkens über pädagogische Probleme. Einige Beiträge thematisieren überdies die Bedeutung, welche Falldarstellungen und Fallanalysen für psychoanalytisch-pädagogische Forschung und Professionsentwicklung haben. Bezüge zu Entwicklungen im Bereich der Psychotherapieforschung werden hergestellt.
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Professionalisierung in sozialen und pädagogischen Feldern

Impulse der Psychoanalytischen Pädagogik / Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 13

In dem Band wird dargestellt, wie die Aneignung psychoanalytischer Kompetenzen zu einer Erhöhung der ›Selbstreflexivität‹ von Pädagogen führen kann, die auf zweierlei abzielt: auf die Fähigkeit, bewusstseins-verborgene Motive und Selbstauffassungen von Klienten und professionell Handelnden auszuleuchten, und auf die Kompetenz, auf die unbewusste Beziehungsdynamik zu bedenken, die sich in der Klienten-Professionisten-Beziehung stets etabliert. Darüber hinaus gewinnt der Aspekt der situativen und institutionellen Rahmenbedingungen zusehends an Bedeutung.  [ mehr ]

Die Bedeutung des Vaters in der frühen Kindheit

21,40 €

Dank intensiver Forschung weiß man heute viel darüber, wie Säuglinge und Kleinkinder ihre erste Lebenszeit erleben, wie ihre psychische Entwicklung verläuft und wie sie Beziehung herstellen. Im Fokus der Aufmerksamkeit stand jedoch in erster Linie die Mutter-Kind-Dyade, aus der der Vater meist ausgeschlossen war. Erst in den letzten Jahren wurde intensiv begonnen zu untersuchen, welchen Stellenwert die Vater-Kind-Beziehung einnimmt, worin sich die Vater-Kind-Beziehung von der Mutter-Kind-Beziehung unterscheidet und wie sich die Triade von Vater, Mutter und Kind gestaltet. Dabei wird auch auf die Bedeutung des Vaters für die Eltern-Kleinkindtherapie eingegangen. [ mehr ]

Das selbständige Kind

Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 12

Nahezu unbemerkt hat sich eine neue pädagogische Leitvorstellung etabliert: die Selbständigkeit des Kindes. Doch wie ist die erzieherische Norm der Selbständigkeit einzuschätzen? Welche Form von Selbständigkeit kann als sinnvolle Herausforderung oder aber als unsinnige Überforderung gelten? Welche Entwicklungsprozesse von Kindern können besser verstanden werden, wenn man sie als Prozesse der Selbstbildung und des Selbständig-Werdens begreift? Sind Kindheit und Kindlichkeit nur noch Störfaktoren auf dem Weg der fortschreitenden Modernisierung oder doch ein Raum der besonderen kindlichen Subjektivität, die des Schutzes und der Fürsorge bedarf?

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Gestalten der Familie - Beziehungen im Wandel

Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 11

Heute existieren neben der Vater-Mutter-Kind-Familie zahlreiche andere Formen des familialen Zusammenlebens – so etwa Scheidungsfamilien, Familien mit alleinerziehenden Müttern und Vätern, Familien mit gleichgeschlechtlichen Paaren oder Migrationsfamilien. Diese Situation wird aus psychoanalytischer und pädagogischer Sicht thematisiert, Konsequenzen für Pädagogik, Beratung und Therapie werden (mit Fallbeispielen) aufgezeigt. Eine Literaturumschau behandelt das Thema »Alter und Altern« und beleuchtet aktuelle psychoanalytisch-pädagogische Publikationen. [ mehr ]

Die frühe Kindheit

Psychoanalytisch-pädagogische Überlegungen zu den Entwicklungsprozessen der ersten Lebensjahre / Jahrbuch für Psychoanalytische Pädagogik 10

Das Jahrbuch widmet sich den Entwicklungsprozessen der ersten Lebensjahre. Es diskutiert Ergebnisse der aktuellen Säuglings- und Kleinkindforschung und der Bindungstheorie. Weitere Beiträge handeln von psychoanalytischen Konzepten des Lernens und der Lernbehinderung und informieren über aktuelle psychoanalytisch-pädagogische Neuerscheinungen. Ein Literaturumschauartikel greift das selten behandelte Thema der Geschwisterbeziehung auf. [ mehr ]

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