16 Seiten, PDF-E-Book
Erschienen: April 2026
Bestell-Nr.: 23653
https://doi.org/10.30820/0341-7301-2026-1-5
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Mia Münch
Spracherwerb tauber Kinder auf Grundlage von Dialog (PDF)
Wie kann Dialog zwischen tauben Kindern und ihrer Umwelt hergestellt werden, um ihren bimodal-bilingualen Spracherwerb zu fördern?
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Sprache wird als psychische Funktion nach den Grundsätzen von Vygotskij durch zwischenmenschliche Interaktionen, nach Spitz genauer gesagt durch Dialog, erworben. Im Fall von tauben Kindern stehen besonders hörende Eltern, aber auch das gesamte soziale Umfeld, vor der Aufgabe, sich in das Kind einzufühlen und Dialog aufzubauen. Grundlegend dafür ist die Überwindung von ableistische wie auch audistische Verhaltensweisen und die Anpassung an die visuelle Wahrnehmung, unteranderem durch einen gebärdensprachlichen Input. Gelingt es nicht, auf eine dialogische Art und Weise dem tauben Kind Sprache anzubieten, besteht das Risiko von Sprachdeprivation und lebenslange Folgen für die gesamte Entwicklung. Die frühzeitige Anbindung an eine systematische Unterstützung der Familien ist daher empfehlenswert.
Abstract:
Language is acquired as a mental function through interpersonal interactions, more precisely through dialogue. In the case of deaf children, particularly hearing parents – but also the whole social environment – face the task of empathizing with the child and establishing dialogue. Fundamental to this is overcoming both ableist and audistic behaviors and adapting to visual perception, among other things through sign language input. If it is not possible to offer language to the deaf child in a dialogic way, there is a risk of language deprivation and lifelong consequences for overall development. Early family support is therefore advisable.
Abstract:
Language is acquired as a mental function through interpersonal interactions, more precisely through dialogue. In the case of deaf children, particularly hearing parents – but also the whole social environment – face the task of empathizing with the child and establishing dialogue. Fundamental to this is overcoming both ableist and audistic behaviors and adapting to visual perception, among other things through sign language input. If it is not possible to offer language to the deaf child in a dialogic way, there is a risk of language deprivation and lifelong consequences for overall development. Early family support is therefore advisable.
Erik WeberS. 3–4Editorial (PDF)
Mia MünchS. 5–20Spracherwerb tauber Kinder auf Grundlage von Dialog (PDF)
Wie kann Dialog zwischen tauben Kindern und ihrer Umwelt hergestellt werden, um ihren bimodal-bilingualen Spracherwerb zu fördern?Claudia Wirts, Felix Neubauer & Markus Spreer S. 21–41Kooperation von Schulen mit dem Förderschwerpunkt körperlich-motorische Entwicklung und Sportvereinen bei der Realisierung (außer)schulischer sportlicher Angebote (PDF)
Karoline Klamp-Gretschel & Nils Seibert S. 43–60»[…] dass absolut Wichtigste, diese Struktur, diesen Strukturaufbau und dass wir den Kindern beibringen, wie sie lernen zu kommunizieren« (PDF)
Fachkräfte in einer Klasse von Schüler:innen mit Autismus-Spektrum-StörungJohannes Jöhnck, Katharina Drude & Anna Üffing S. 61–79Der Entwicklungsbereich Wahrnehmung (PDF)
Grundlagen und Praxisbeispiele im sonderpädagogischen Schwerpunkt Geistige EntwicklungMathias DalferthS. 80–82Rezension von: Corina Schiegl (2024). Inklusiver Diskurs? (PDF)
Dieter SchartmannS. 82–84Rezension von: Ulrich F. Scheibner & Wilfried Windmöller (Hrsg.). (2024). Von Behinderung befreit (PDF)
Alicia Hanf, Susanne Weger-Wiens & Annika Wagner S. 85–86Behindertenpädagogik in Hessen (PDF)
Schwerpunktthema: Inklusion in der Krise?Uwe SimonS. 87–92Inklusion in der Krise? (PDF)
Ein AbrissBettina Eckert-ZieglerS. 93–95Aus der Verbandsarbeit (PDF)
Erik WeberS. 97–99Jahresinhaltsverzeichnis 2025 (PDF)
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Ein AbrissBettina Eckert-ZieglerS. 93–95Aus der Verbandsarbeit (PDF)
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