Erscheint in Kürze
Wilhelm Reich
Wilhelm Reich (1897–1957) war einer der originellsten Denker des 20. Jahrhunderts. David Boadella beschreibt Reichs abenteuerliches und tragisches Leben und erschließt sein bedeutendes Werk.
[ mehr ]
Psychoanalytische Schulen im Gespräch über Strukturtheorie, Ichpsychologie und moderne Konflikttheorie
Welche Theorien und Methoden der psychoanalytischen Behandlungstechnik sind heute noch maßgeblich? Worin unterscheiden sich klassische Psychoanalyse, moderne ichpsychologische Konflikttheorie, Objektbeziehungstheorien, Selbstpsychologie und relationale Psychoanalyse? Mit dem Blick auf Konzept, klinische Praxis und interdisziplinäre Anwendung werden wichtige Ansätze in lebendiger Weise erfahrbar. [ mehr ]
Macht und Dynamik des Unbewussten
Namhafte Autor*innen gehen den Wurzeln des Unbewussten in der – auch außereuropäischen – Philosophie, Medizin und Psychologie nach, beschreiben die Entwicklungen des Begriffs durch und nach Freud und belegen, wie sehr das Unbewusste in den Nachbarwissenschaften und längst in der empirischen Psychotherapieforschung als selbstverständlich angenommen wird. [ mehr ]
Psychosoziale Beratung in der Pränatalen Medizin
Eine qualifizierte psychosoziale Beratung von werdenden Müttern ist in der Pränatalen Medizin von essenzieller Bedeutung. Cornelia und Konrad Weller zeigen anhand konkreter Falldarstellungen, wie eine psychologische Begleitung bei unterschiedlichen Diagnosen und Beratungskonstellationen, Krisenverläufen und Entscheidungskonflikten aussehen kann und wie in der Beratung am besten mit Krisen, Konflikten und Trauer umgegangen wird.
[ mehr ]
Handbuch Psychoanalyse und Entwicklung
Das dreibändige Handbuch Psychoanalyse und Entwicklung erschließt die menschliche Entwicklung aus psychoanalytischer und interdisziplinärer Perspektive – von den grundlegenden Modellen bis zur praktischen Arbeit in unterschiedlichen Lebensphasen. Band 1 bündelt Geschichte, Paradigmen und zentrale Konzepte (u.a. unbewusste Prozesse, Bindung und Beziehung, Struktur und Konflikt, Mentalisierung, Trauma und Resilienz). [ mehr ]
Sozialwissenschaftlich fundierte Beratung in Pädagogik, Supervision und Sozialer Arbeit
Katharina Gröning kritisiert die therapeutische Ausrichtung von Beratung und legt ein sozialwissenschaftlich fundiertes Prozessmodell vor. Ihr Zugang stellt gesellschaftliche und sozialwissenschaftliche Aspekte der Beratung in den Mittelpunkt, um sich von der klinischen Fixierung zu lösen. [ mehr ]
Zeugnisse einer Freundschaft
Im Zentrum stehen die Briefe, die Wilhelm Reich und Alexander Sutherland Neill in den Jahren 1936 bis 1957 gewechselt haben. Es sind Dokumente einer ungewöhnlichen Freundschaft. Das erste Mal trafen sie sich 1936 in Norwegen, danach blieb der Kontakt vor allem durch ihre Briefe bestehen. Sie waren für beide eine Quelle der Anregung, Bestätigung und auch der Auseinandersetzung. [ mehr ]
Zwang
Annabelle Starck und Heinz Weiß untersuchen die psychoanalytischen Konzeptionen des Zwangs und zeigen anhand zahlreicher Fallbeispiele, wie sich aktuelle Zwangsmanifestationen im Perfektionismus, im Gebrauch sozialer Medien sowie im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Veränderungen widerspiegeln. Das Buch bietet so eine fundierte Grundlage für die psychotherapeutische Arbeit mit Zwangserkrankungen. [ mehr ]
Das Unbewusste in aktuellen Diskursen
In interdisziplinären Beiträgen wird in die weit verzweigte Thematik des Unbewussten als ein verknüpfendes Konzept zwischen den Wissenschaften eingeführt. Entwicklungspsychologische Konzeptionen aus der Pränatal-, Säuglings-, Bindungs- bis hin zur Altersforschung erlauben ebenso neue Anschlüsse an das Konzept des Unbewussten wie die Verbindungen, die sich zwischen den verschiedenen Sozial- und Naturwissenschaften herausgebildet haben. [ mehr ]
Praxis des Sexocorporel
Sexocorporel ist ein verbreiteter Ansatz der Sexualberatung und -therapie und bietet zugleich vielfältige Anwendungen in der Sexuellen Bildung. Nach dem Einführungsband Grundlagen des Sexocorporel steht im nun vorliegenden Band die Praxis im Fokus. Die Autor*innen, darunter zahlreiche Praktiker*innen, zeigen, wie der körperorientierte Ansatz in der Sexualberatung und Sexuellen Bildung eingesetzt werden kann. [ mehr ]
Der aufhaltsame Aufstieg des Autoritären
Die Leipziger Autoritarismus Studie 2026 untersucht den Zusammenhang von Krisenerleben und autoritärer Orientierung. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwiefern Krisen auch ersehnt werden – als Wendepunkte hin zu einer idealisierten Vergangenheit oder einer erlösenden Zukunft. Repräsentative Befragungen bilden die Grundlage der Analyse von Zeiterleben, Vergangenheitsidealisierung und »Apokalypse-Sehnsüchten«. [ mehr ]
Selbstfürsorge in der Lehre
Lehren ist anspruchsvoll: fachlich, didaktisch, emotional – und oft auch organisatorisch. Selbstfürsorge in der Lehre zeigt, warum Selbstfürsorge kein »Extra« nebenbei ist, sondern Teil professioneller Haltung und Praxis: als Beitrag zur eigenen Gesundheit, zur Qualitätssicherung und dazu, dass Lehre langfristig Freude macht. Auf Basis gesundheitswissenschaftlicher Erkenntnisse erläutert die Autorin verständlich die Grundlagen der Selbstfürsorge im Lehrkontext und übersetzt sie in konkrete, alltagstaugliche Schritte. [ mehr ]
Trauma und transgenerationale Verbundenheit
Janine Cunea arbeitete in einem psychosozialen Zentrum in Frankfurt am Main und interviewte dort Shoa-Überlebende, die zwischen 1919 und 1927 geboren wurden. Sie lernte besondere, äußerst vitale, starke und beeindruckende Persönlichkeiten voller Humor und Lebenskraft kennen, die trotz oder gerade wegen des Schrecklichen und Unmenschlichen, das sie erleben mussten, menschlich, weise, gütig und tolerant wurden. Ein enges generationales Verhältnis entstand zu ihnen. Durch die biografischen Perspektiven der Überlebenden nähert sich die Autorin der tiefenpsychologisch bedeutsamen Frage nach dem Verhältnis von Trauma, Überleben und Altern an. [ mehr ]
Die unvollendete kopernikanische Revolution in der Psychoanalyse
Zu behaupten, dass der Mensch ursprünglich um den anderen »kreist« und dass er sich von Kindheit an von einer radikalen Andersheit ausbildet, ist eine Revolution, die es fortzusetzen gilt – von Freud aus und über ihn hinaus. Die in diesem Band enthaltenen Texte von Jean Laplanche aus den Jahren 1967 bis 1992 zeigen, dass der Gegensatz zwischen einer »kopernikanischen« Tendenz, die den Menschen sich selbst gegenüber dezentriert, und einer »ptolemäischen« Tendenz, die ihn unaufhörlich auf sein Ich rezentriert, in der Psychoanalyse und auch im Denken Freuds gegenwärtig bleibt. [ mehr ]
Trauma
Während eine psychoanalytische Therapie »komplex« traumatisierter Patient*innen die therapeutische Beziehung ins Zentrum stellt und sich vielfältiger metaphorischer Mittel bedient, erfordern akute Extremtraumatisierungen ein verhaltensmodifizierendes Vorgehen. Mathias Hirsch zeigt, wie ein sensibler Umgang mit Traumatisierung in der Therapie gelingt. [ mehr ]
Unbewusstes
Günter Gödde und Michael Buchholz zeichnen die Entwicklung des Begriffs des »Unbewussten« nach und unterscheiden dabei zwischen einem vertikalen Unbewussten, das sich aus der Dynamik von Verdrängung und Abwehr entwickelt, und einem horizontalen Unbewussten, das den vielfachen Resonanzen in der Behandlungssituation Rechnung trägt. [ mehr ]
Elterliche Botschaften
Welchen Einfluss übt das elterliche Verhalten auf die Entwicklung des Kindes aus? Welche Auswirkungen haben elterliche Botschaften? Im kritisch-interdisziplinären Diskurs ausgehend von Psychoanalyse und Psychotherapie werden im vorliegenden Band verschiedene Betrachtungsebenen ausgelotet. [ mehr ]
Einsamkeit
Das Thema Einsamkeit ist allgegenwärtig und vieldimensional: Zwischen gefahrvoller Bodenlosigkeit und produktiver Weiterentwicklung ermöglicht das Nachdenken über Einsamkeit wichtige Impulse für eine interdisziplinäre Diskussion. [ mehr ]
Das Unbewusste in der Praxis
Prominente Praktiker*innen beschreiben die bedeutsamen und wirkmächtigen Einflüsse des Unbewussten in ihren Praxisfeldern. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei sowohl bestimmten Krankheitsbildern wie Depression, Sucht und Psychose, aber auch gesellschaftlichen und politischen Konfliktbereichen gewidmet. Die Betrachtung der Einflüsse des Unbewussten auf Kunst, Literatur und Lebenskunst runden den Band ab. [ mehr ]
Resilienz stärken, Integration erleichtern
Eine präventive psychosoziale Begleitung ist für Geflüchtete essenziell, um sich an die neuen Lebensumstände in der Aufnahmesituation anzupassen. Die Beiträger*innen analysieren den Einfluss einer frühzeitigen präventiven psychosozialen Betreuung in der Ankunftsphase nach der Flucht. Sie zeigen konkrete praktische Maßnahmen einer fluchtspezifischen Begleitung auf und leiten politische Handlungsempfehlungen ab. [ mehr ]
Volkskrankheit Einsamkeit?
Frank Schulz-Nieswandt und Ursula Köstler wenden sich gegen dramatisierende Vereinnahmungen von Einsamkeit. Mit dem kritischen Blick sozialempirischer Forschung loten sie das Phänomen im Spannungsfeld von Zivilgesellschaft, Familie und Staat aus und sprechen sich für ein humanistisches Ernstnehmen dieses Daseinsthemas aus. [ mehr ]
Die Entdeckung der Mutterliebe
Deborah Blum schildert das Leben des exzentrischen und umstrittenen Wissenschaftlers Harry Harlow, der mit seinen legendären, jedoch grausamen Affenexperimenten die Kraft der Mutterliebe bewies und so den Grundstein für die Bindungsforschung legte. [ mehr ]