20 Seiten, PDF-E-Book
Erschienen: August 2026
Bestell-Nr.: 20930
https://doi.org/10.30820/1613-2637-2026-3-283
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Hans-Werner Wahl
Der alte Kampf gegen das Defizitmodell des Alterns (PDF)
Überwunden oder nicht mehr aktuell?
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Diese Arbeit beginnt mit dem Versuch, unterschiedliche Varianten in Defizitmodellen des Alterns zu unterscheiden: (1) Defizitmodell des kognitiven Alterns, (2) Defizitmodell generalisiert auf Altern ganz allgemein, (3) Defizitmodell als Dominanz negativer Alterskorrelationen, (4) Altern als systematische Akkumulation von Defiziten primär im gesundheitlichen Bereich sowie (5) Alternsdefizite als Erklärung des normativen Lebensendes. Diesen Defizitmodellen werden vier Modelle beziehungsweise Visionen im Sinne von Altern als einem chancenreichen Entwicklungsprozess gegenübergestellt: (1) Eriksons Stufenmodell lebenslanger Entwicklung, (2) Lasletts neue Lebenslauflandkarte, (3) Rowe und Kahns Ansatz zu erfolgreichem Altern und (4) Rileys Vision einer alterslosen Gesellschaft. Im dritten Teil der Arbeit werden rezente konzeptuelle und empirische Entwicklungen in der Psychologie des Alterns vor dem Hintergrund der Reframing Aging-Initiative näher betrachtet. All dies führt zu der Schlussfolgerung, dass Defizitmodelle der heutigen Komplexität des Alternsprozesses nicht mehr gerecht werden.
Abstract:
The paper starts with an effort to differentiate multiple deficit models of aging: (1) deficit model of cognitive aging, (2) deficit model generalized to aging at large, (3) deficit model seen as the dominance of negative age correlations, (4) aging seen as accumulation of deficits primarily in health domains, (5) deficit model of aging needed to explain the normative end of life. Next, four models or visions that interpret life-span development primarily as developmental gain are discussed: (1) Erikson’s stage model of life-span development, (4) Laslett’s fresh map of life, (3) Rowe and Kahn’s successful aging approach, and (4) Riley’s vision of an age-less society. In part 3 of the article, current conceptual and empirical developments seen in the more recent psychology of aging are synthesized against the background of the »Reframing Aging« initiative. The overall conclusion is that deficit models no longer apply to the complexity of aging as it has emerged in its current phenotype.
Abstract:
The paper starts with an effort to differentiate multiple deficit models of aging: (1) deficit model of cognitive aging, (2) deficit model generalized to aging at large, (3) deficit model seen as the dominance of negative age correlations, (4) aging seen as accumulation of deficits primarily in health domains, (5) deficit model of aging needed to explain the normative end of life. Next, four models or visions that interpret life-span development primarily as developmental gain are discussed: (1) Erikson’s stage model of life-span development, (4) Laslett’s fresh map of life, (3) Rowe and Kahn’s successful aging approach, and (4) Riley’s vision of an age-less society. In part 3 of the article, current conceptual and empirical developments seen in the more recent psychology of aging are synthesized against the background of the »Reframing Aging« initiative. The overall conclusion is that deficit models no longer apply to the complexity of aging as it has emerged in its current phenotype.
Meinolf PetersS. 277–281Editorial (PDF)
»When I’m Sixty-Four«. Sehnsüchte, Ängste und HoffnungenHans-Werner WahlS. 283–302Der alte Kampf gegen das Defizitmodell des Alterns (PDF)
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Sehnsucht zwischen Nicht-Mehr und Noch-Nicht im Alter(n)Christiane SchraderS. 325–334Die »neuen« Wechseljahre der Frau (PDF)
Marianne Leuzinger-BohleberS. 335–348Großmutter-Übertragung als Chance und Verführung (PDF)
Meinolf PetersS. 349–352Nach der Reise ist vor der Reise (PDF)
Einige persönliche und philosophische Anmerkungen zum Reisen im AlterElke SchillingS. 353–356Silbernetz e. V. - einfach mal reden (PDF)
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Meinolf PetersS. 365–367Rezension von: Bernhard Strauß, Jörg Frommer, Georg Schomerus & Carsten Spitzer (Hrsg.). (2024). Gesundheitliche Langzeitfolgen von SED-Unrecht (PDF)
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