23675.jpg23675.jpg

22 Seiten, PDF-E-Book
Erschienen: September 2026
Bestell-Nr.: 23675
https://doi.org/10.30820/0341-7301-2026-3-245
»Behindertenpädagogik«
abonnieren
Tim Rückwardt

Inklusionsprozesse ins Rollen bringen (PDF)

Wie außerschulische Skateboard-Angebote Teilhabe für Menschen mit Behinderung ermöglichen (wollen)

Sofortdownload
Dies ist ein E-Book. Unsere E-Books sind mit einem personalisierten Wasserzeichen versehen,
jedoch frei von weiteren technischen Schutzmaßnahmen (»DRM«).
Erfahren Sie hier mehr zu den Datei-Formaten.

Das Skateboarding und ihre Kultur stehen für Offenheit und Individualität. Zugleich sind sie geprägt von Normen, über die Zugehörigkeit und Teilhabe innerhalb der Szene ausgehandelt werden. Inklusion ist keine Selbstverständlichkeit. Der Beitrag untersucht, wie Menschen mit (sog. geistiger und/oder Komplexer) Behinderung in drei außerschulisch organisierten Skateboard-Angeboten adressiert werden und wie Akteur:innen Möglichkeiten und Grenzen partizipativer Gestaltung reflektieren. Grundlage sind drei Interviews zu den Projekten Berlin on Board – Jede/r kann skaten?!, Special Skate und SIT’N’SKATE. Herausgearbeitet werden zentrale Gestaltungsprinzipien (u.a. Freiwilligkeit, strukturierte Abläufe, Individualisierung, kooperatives und körperlich-sinnliches Lernen) sowie Spannungsfelder zwischen kultureller Offenheit, Ressourcen und nachhaltiger Teilhabe über gerahmte Angebote hinaus. Abschließend werden Entwicklungsund Forschungsbedarfe für inklusive Skateboard-Angebote skizziert.

Abstract:
Skateboarding and its culture stand for openness and individuality. At the same time, they are shaped by norms that determine belonging and participation within the scene. Inclusion is not a given here either. This article examines how people with (so-called intellectual and/or Complex) disabilities are addressed in three extracurricular educational skateboarding programmes and how people in charge reflect on the possibilities and limitations of participatory design. It is based on three interviews about the projects Berlin on Board – Jede/r kann skaten?!, Special Skate and SIT’N’SKATE. It highlights key design principles (including voluntariness, structured processes, individualisation, cooperative and physical-sensory learning) as well as areas of tension between cultural openness, resources and sustainable participation beyond structured programmes. Finally, it outlines development and research needs for inclusive skateboarding programmes.