Zeitschrift: psychosozial
ISSN: 0171-3434
144 Seiten, Broschur, 165 x 240 mm
Erschienen: März 2005
Bestell-Nr.: 419
ISSN: 0171-3434
144 Seiten, Broschur, 165 x 240 mm
Erschienen: März 2005
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psychosozial 99: Die Intimisierung der Öffentlichkeit. Zur Psychologie und Politik eines Strukturwandels
(28. Jg., Nr. 99, 2005, Heft I)
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Die Privatsphäre galt bislang als Sphäre der Gemeinschaft und Ort persönlicher Beziehungen, die den Versachlichungs- und Modernisierungstendenzen der Gesellschaft zumindest partiell entzogen blieb. In jüngerer Zeit ist jedoch zu beobachten, dass sich die Grenzen zu verwischen drohen. Zu beobachten ist ein immer weiter steigendes öffentliches Interesse am Intimen. Der stetig wachsende »Markt der Selbstoffenbarung« (Sennett) hat zu jener Tyrannei der Intimität geführt, der man sich als an der Öffentlichkeit interessiert teilnehmender Mensch kaum entziehen kann. Öffentliche Skandale, Talkshows, Personen des öffentlichen Lebens, die sich bis zur Missachtung sämtlicher Schamgrenzen zur Schau stellen – immer nachhaltiger und tiefer versuchen die Medien in die Intimsphäre von Menschen vorzudringen, die im öffentlichen Leben eine Rolle spielen. Dabei wird das Zurschaustellen von Intimem nachgerade zum Mittel, das öffentliche Interesse auf sich zu ziehen.
Dieser Band ist aus einer Tagung des Arbeitskreises »Politische Psychologie« (POPSY) am Sigmund-Freud-Institut Frankfurt hervorgegangen.
Dieser Band ist aus einer Tagung des Arbeitskreises »Politische Psychologie« (POPSY) am Sigmund-Freud-Institut Frankfurt hervorgegangen.
Zur Homepage der Zeitschrift: www.psychosozial.psychosozial-verlag.de
Marianne StreisandS. 11–26Eine kleine Begriffsgeschihcte der Intimität (PDF)
psychosozial 99 (2005), 11-26Klaus LaermannS. 27–37Das Fernsehen und die Tyrannei des Intimen (PDF)
psychosozial 99 (2005), 27-37Elke RövekampS. 39–48Die Intimisierung des Blicks (PDF)
psychosozial 99 (2005), 39-48Hans-Joachim BuschS. 49–57»Mein langer Lauf zu mir selbst«. Was bedeutet es, dass der Politiker Joschka Fischer auch sein persönliches Programm veröffentlicht hat? (PDF)
psychosozial 99 (2005), 49-57Dietmar J. WetzelS. 59–67»Ethos der Lebenskunst«. Programmatische Identitätsentwürfe zwischen Disziplin und Selbstpraktiken - J. Fischer und D. Goeudevert (PDF)
psychosozial 99 (2005), 59-67Angelika EbrechtS. 69–78Zur Sexualisierung von Politikerbildern - Das Beispiel Bill Clinton (PDF)
psychosozial 99 (2005), 69-78Wolf-Dieter NarrS. 79–88Ist das Persönliche politisch? Zur Aktualität politischer Psychologie, illustriert am Phänomen der »Wahlen« (PDF)
psychosozial 99 (2005), 79-88Horst-Eberhard RichterS. 91–98Psychotherapie gestern, heute und morgen (PDF)
psychosozial 99 (2005), 91-98Hendrik Berth, Cornelia Albani & Elmar Brähler S. 99–110Persönlichkeitsmerkmale, psychische Belastung und Lebenszufriedenheit von Arbeitslosen. Ergebnisse einer Repräsentativstudie (PDF)
psychosozial 99 (2005), 99-110Haci-Halil UslucanS. 111–122Lebensweltliche Verunsicherung türkischer Migranten (PDF)
psychosozial 99 (2005), 111-122Vamik D. VolkanS. 123–132Die Psychologie des religiösen Fundamentalismus (PDF)
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