15 Seiten, PDF-E-Book
Erschienen: Juni 2026
Bestell-Nr.: 26815
https://doi.org/10.30820/0171-3434-2026-2-27
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Andreas Hamburger
Die Kamera und die Störung (PDF)
Tori et Lokita (2022) als performativer Akt
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Der Beitrag untersucht filmpsychoanalytisch (Hamburger, 2018) die unbewusste Rezeption von Tori et Lokita (2023). Er unterscheidet drei Ebenen des Filmverstehens: das logische Verstehen des Plots, das psychologische Verstehen oder Nacherleben der intentionalen Botschaft des Films und das szenische, psychoanalytische Verstehen, das sich aus einer Analyse der eigenen Feldbeteiligung erarbeiten lässt. In diesem Sinne weist er eine in Tori et Lokita untergründig wirksame Verunsicherung der Bildrelation nach, die er jenseits der politischen Absicht des Films mit einer Ethik der Alterität in Verbindung bringt.
Abstract:
This article uses film psychoanalysis (Hamburger, 2018) to examine the unconscious reception of Tori et Lokita (2023). It distinguishes between three levels of film understanding: the logical understanding of the plot, the psychological understanding or reexperiencing of the film’s intentional message, and the scenic, psychoanalytical understanding that can be derived from an analysis of one’s own participation in the field. In this sense, it demonstrates an underlying uncertainty in the image-relation in Tori and Lokita, which it links to an ethic of Alterity that goes beyond the political intention of the film.
Abstract:
This article uses film psychoanalysis (Hamburger, 2018) to examine the unconscious reception of Tori et Lokita (2023). It distinguishes between three levels of film understanding: the logical understanding of the plot, the psychological understanding or reexperiencing of the film’s intentional message, and the scenic, psychoanalytical understanding that can be derived from an analysis of one’s own participation in the field. In this sense, it demonstrates an underlying uncertainty in the image-relation in Tori and Lokita, which it links to an ethic of Alterity that goes beyond the political intention of the film.
Marian Kratz & Katharina Hendricks S. 5–12Editorial (PDF)
Fragile Teilhabe und WiderstandLars Thorben Henk & Gregor Schuhen S. 13–25Flucht als Schwellenerfahrung (PDF)
Der Kampf um Teilhabe in Tori et Lokita (2022)Andreas HamburgerS. 27–41Die Kamera und die Störung (PDF)
Tori et Lokita (2022) als performativer AktPascal Bastian & Lisa Rosen S. 43–56Flucht erzählen und legitimieren müssen (PDF)
Filmische und sozialpädagogische Narrative im AsylregimeJonas BeckerS. 57–66Widerständige Subjekte: Realität, Wunsch, Verklärung? (PDF)
Psycho-soziale Dynamiken im Kontext von FluchtmigrationAndreas Jensen & Lilly Drogies S. 67–77Balancieren am Abgrund (PDF)
Zum Erleben von aufenthaltsrechtlicher Unsicherheit unter dem Asylregime der DuldungVerena BauerS. 79–88Freiwilliges Engagement als Familie erzählt (PDF)
Engagementbasierte Unterstützungsbeziehungen aus der Perspektive Geflüchteter Adressat*innenLisette Spann & David Zimmermann S. 89–97Sequenzielle Traumatisierung, Vulnerabilität und Subjektivierung (PDF)
Pädagogische Perspektiven auf fragile TeilhabeAnnemarie Bierstedt, Carsten Spitzer & Ina Hunger S. 101–112»Es war nicht alles schlecht im Leistungssport« (PDF)
Die narrative Verarbeitung der DDR-Leistungssportvergangenheit und ihrer biografischen FolgenAda BorkenhagenS. 113–119Augmented Faces (PDF)
Oder: Wie künstliche Intelligenz unser Selbst-Bild verändert
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